(3209) Buchwald

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(3209) Buchwald (1982 BL1; 1977 TS6) ist ein ungefähr sechs Kilometer großer Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 24. Januar 1982 vom US-amerikanischen Astronomen Edward L. G. Bowell am Lowell-Observatorium, Anderson Mesa Station (Anderson Mesa) in der Nähe von Flagstaff, Arizona (IAU-Code 688) entdeckt wurde.

Schnelle Fakten Asteroid ...
Asteroid
(3209) Buchwald
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 13. September 2023 (JD 2.460.200,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,193 AE
Exzentrizität 0,052
Perihel – Aphel 2,078 AE  2,308 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 5,230°
Länge des aufsteigenden Knotens 128,2°
Argument der Periapsis 31,1°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 2. Juni 2024
Siderische Umlaufperiode 3 a 94 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 20,04 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 6 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,250 ±0,037
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 27,98 h
Absolute Helligkeit 13,4 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
S
Geschichte
Entdecker Vereinigte Staaten Edward L. G. Bowell
Datum der Entdeckung 24. Januar 1982
Andere Bezeichnung 1982 BL1; 1977 TS6
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.
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Benennung

(3209) Buchwald wurde nach dem dänischen Meteoritenforscher Vagn Buchwald (1929–2025) benannt, der Professor in der Abteilung für Metallurgie an Dänemarks Technischer Universität war. Er nahm an zahlreichen Expeditionen teil, unter anderem in die Antarktis, um nach Eisenmeteoriten zu suchen. 1963 entdeckte er bei Kap York in Grönland den 20-Tonnen-Eisenmeteoriten Agpalilik. Zu seinen Veröffentlichungen gehören das dreibändige Handbuch der Eisenmeteoriten (1975) und ein Katalog von Meteoriten (1965, 1976). Die Benennung wurde vom Entdecker Edward L. G. Bowell nach einer Empfehlung des US-amerikanischen Astronomen Jonathan Carey Gradie vorgeschlagen.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

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