(8538) Gammelmaja
Asteroid des äusseren Hauptgürtels
From Wikipedia, the free encyclopedia
(8538) Gammelmaja ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 21. März 1993 vom schwedischen Astronomen Claes-Ingvar Lagerkvist am La-Silla-Observatorium (IAU-Code 809) der Europäischen Südsternwarte in Chile entdeckt wurde.
| Asteroid (8538) Gammelmaja | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,014 AE |
| Exzentrizität | 0,088 |
| Perihel – Aphel | 2,7472 AE – 3,2803 AE |
| Neigung der Bahnebene | 9,4° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 350,0252° |
| Argument der Periapsis | 317,6858° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 21. März 2026 |
| Siderische Umlaufperiode | 1910,98 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,15 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 11,816 ± 0,213 km |
| Albedo | 0,156 ± 0,023 |
| Absolute Helligkeit | 12,49 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Claes-Ingvar Lagerkvist |
| Datum der Entdeckung | 21. März 1993 |
| Vorläufige Bezeichnung | 1993 FR26, 1953 TW, 1977 DX10, 1979 QX8, 1979 SV5, 1982 DL2, 1984 RM, 1998 DL11 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
Der Asteroid wurde am 2. Februar 1999 nach der alten Katzendame Alt Maja vom Domturm aus der Kinderbuchserie Petter Schwanzlos von Gösta Knutsson (1908–1973) benannt, die im Dom zu Uppsala lebt. Wegen des Glockenläutens kann sie nicht mehr gut hören.
Der Himmelskörper gehört zur Eos-Familie,[1] einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,[2] sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist.[3]