(9079) Gesner
Asteroid des äusseren Hauptgürtels
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(9079) Gesner ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 10. August 1994 vom belgischen Astronomen Eric Walter Elst am La-Silla-Observatorium (IAU-Code 809) der Europäischen Südsternwarte in Chile entdeckt wurde.
| Asteroid (9079) Gesner | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,992 AE |
| Exzentrizität | 0,073 |
| Perihel – Aphel | 2,7748 AE – 3,2097 AE |
| Neigung der Bahnebene | 10,448° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 155,2696° |
| Argument der Periapsis | 135,1410° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 25. März 2025 |
| Siderische Umlaufperiode | 1890,62 h |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,21 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 8,795 ± 0,143 km |
| Albedo | 0,144 + 0,019 |
| Absolute Helligkeit | 13,23 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Eric Walter Elst |
| Datum der Entdeckung | 10. August 1994 |
| Andere Bezeichnung | 1994 PC34, 1993 JM |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
Der Asteroid wurde am 6. Januar 2003 nach dem Schweizer Arzt Naturforscher, Altphilologen, Humanisten, Polyhistor und Enzyklopädist Conrad Gessner (1516–1565) benannt, der 1554 zum Zürcher Stadtarzt und 1558 zum Kanonikus ernannt wurde.
Der Himmelskörper gehört zur Eos-Familie,[1] einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,[2] sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (292782) Anoushankar sind fast identisch denjenigen von zehn weiteren Asteroiden: (34533) 2000 SS213, (69798) 1998 RU11, (135162) 2001 QW243, (149816) 2005 MS37, (264802) 2002 OQ33, (330927) 2009 SG187, (366182) 2012 HA9, (401671) 2013 GB122, (464784) 2003 WM148 und (493227) 2014 UT66.[3]