(941) Murray
Asteroid des Hauptgürtels
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(941) Murray ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 10. Oktober 1920 vom österreichischen Astronomen Johann Palisa an der Universitätssternwarte Wien bei einer Helligkeit von 13,2 mag entdeckt wurde.
| Asteroid (941) Murray | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Mittlerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,784 AE |
| Exzentrizität | 0,196 |
| Perihel – Aphel | 2,239 AE – 3,329 AE |
| Neigung der Bahnebene | 6,627° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 52,3° |
| Argument der Periapsis | 334,5° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 22. August 2027 |
| Siderische Umlaufperiode | 4 a 236 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,68 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 18,2 km ± 0,1 km |
| Albedo | 0,13 |
| Rotationsperiode | 3 h 19 min |
| Absolute Helligkeit | 11,5 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
CX |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
X |
| Geschichte | |
| Entdecker | Johann Palisa |
| Datum der Entdeckung | 10. Oktober 1920 |
| Andere Bezeichnung | 1920 TF, 1969 FF |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
Der Asteroid ist benannt zu Ehren der Familie des australisch-britischen Altphilologen und Professors Gilbert Murray (1866–1957), die Österreich nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1920 Hilfe geleistet hatte.
Wissenschaftliche Auswertung
Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2011 für (941) Murray zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 18,0 km bzw. 0,13.[1] Nach neuen Messungen mit NEOWISE wurden die Werte 2014 auf 18,2 km bzw. 0,13 korrigiert.[2]
Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 29. bis 31. Dezember 2018 durch die Beobachtergruppe Observadores de Asteroides (OBAS) in Spanien. Aus der aufgezeichneten Lichtkurve wurde eine Rotationsperiode von 3,319 h bestimmt.[3]
Siehe auch
Weblinks
- (941) Murray beim IAU Minor Planet Center (englisch)
- (941) Murray in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory (englisch).
- (941) Murray in der Datenbank der „Asteroids – Dynamic Site“ (AstDyS-2, englisch).