1. Göppinger SV

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Der 1. Göppinger Sportverein 1895 e. V., kurz 1. Göppinger SV, ist ein Sportverein aus Göppingen.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
1. Göppinger SV
Vereinswappen des 1. Göppinger SV
Basisdaten
Name 1. Göppinger Sportverein 1895 e. V.
Sitz Göppingen, Baden-Württemberg
Gründung 1895
Farben Schwarz, Weiß, Rot
Präsident Paul Lambert
Website 1-göppinger-sv.de
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Stadion Hohenstaufenstraße
Plätze 4.500
Liga Verbandsliga Württemberg
2025/26 15. Platz   (Oberliga Baden-Württemberg)
Heim
Auswärts
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Geschichte

Gründungsphase

Der am 13. Oktober 1905 gegründete 1. Göppinger Fußballverein 1905 trat zunächst nur zu Freundschaftsspielen an. Erst im Oktober 1908 wurde der Verein Mitglied des Süddeutschen Fußballverbands und nahm im folgenden Jahr erstmals am Ligawettbewerb teil. Nachdem der Erste Weltkrieg den Spielbetrieb lahmgelegt hatte, begann im Dezember 1918 der Wiederaufbau. 1919 gelang der Gewinn der Bezirksmeisterschaft und der Göppinger Fußballverein stieg in die A-Klasse auf. Im selben Jahr erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister und die Vereinsaktivitäten wurden um eine Gesangsabteilung und eine Hockeyabteilung erweitert.

Am 24. April 1920 genehmigte eine außerordentliche Mitgliederversammlung die Verschmelzung mit dem am 11. August 1895 gegründeten 1. Athletik-Club Göppingen, der sich vor allem durch seine Gewichtheber und Ringer einen Namen gemacht hatte, zum »1. Göppinger Sportverein 1895 e. V.«. Als erste Aufgabe wurde die Verbesserung der Sportstätten angesehen. Viele der Arbeiten erfolgten in Eigenregie durch die Mitglieder des Vereins. Es wurde eine Holztribüne gebaut, die bis 1980 in Betrieb war und deren Kosten sich infolge der Inflation auf eine Milliarde Mark beliefen.

Erfolge im Fußball

1923 gelang der Aufstieg in die Kreisliga und auf Anhieb der zweite Platz hinter dem VfB Stuttgart. 1926 errang man die Bezirksmeisterschaft, verpasste den Aufstieg in die neu gegründete Kreisliga Zollern, der ein Jahr später jedoch erfolgte. In den folgenden Jahren spielte die Mannschaft zwar vorne mit, gewann aber keinen Titel. 1930 wurde der Bau eines Vereinsheims beschlossen und 1932 eine Aschenbahn um den Rasen gebaut, auf der Leichtathleten, aber auch Radrennfahrer Wettbewerbe austragen.

1934 schaffte die Fußballmannschaft des Vereins den Aufstieg in die ein Jahr zuvor neu geschaffenen Gauliga. Dem direkten Abstieg 1935 folgte zwar der Wiederaufstieg 1936, aber auch der erneute Wiederabstieg 1937.[1] 1938[2] und 1941[2] scheiterte man noch in der Aufstiegsrunde zur württembergischen Gauliga. 1943 gelang dann der erneute Aufstieg[2] in die Gauliga. An diesen Aufstieg schloss der größte Erfolg an, als man 1944 vor den Stuttgarter Kickers Erster der Gauliga wurde und damit die württembergische Meisterschaft errang. Allerdings war bei den Spielen um die deutsche Meisterschaft 1944 direkt beim ersten Gegner, der Kriegsspielgemeinschaft Saarbrücken, Endstation.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es lange, bis wieder der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Der Sportplatz war von amerikanischen Soldaten zunächst zum Kohlelager, später zu einem Baseballfeld umfunktioniert worden. Für die Saison 1945/46 wurde der Verein in die damals zweitklassige Landesliga Württemberg[1] eingeteilt, aus der er jedoch 1948[2] abstieg.

1969 gelang den Fußballern unter Spielleiter Fritz Maier als Tabellenzweiter der Amateurliga Nordwürttemberg die Qualifikation für die deutsche Amateurmeisterschaft, bei der die Göppinger erst im Halbfinale am späteren Sieger SC Jülich 1910 scheiterten.[1] Die folgende Saison brachte – pünktlich zum 75-jährigen Jubiläum – mit dem Aufstieg in die Regionalliga, damals die zweithöchste Spielklasse Deutschlands, einen noch größeren Erfolg. Die Rückkehr auf die überregionale Fußballbühne endete jedoch nach nur einer Spielzeit mit 28:44 Punkten und dem 17. Tabellenplatz mit dem sofortigen Abstieg.[1]

1973 wurde die Damenabteilung des Vereins gegründet. Die folgenden Jahre waren durch Schwankungen geprägt. 1978 gelang dennoch die Qualifikation für die reformierte Oberliga Baden-Württemberg, als man hinter dem SSV Ulm 1846 Vizemeister wurde. In der Saison 1984/85 musste der Sportverein nach 17-jähriger Zugehörigkeit zur jeweils obersten Amateurklasse aus der Oberliga absteigen. 1991 konnte auch in der Verbandsliga Württemberg die Klasse nicht gehalten werden und es erfolgte der Abstieg in die Landesliga, aus der man 1994 in die Bezirksliga absteigen sollte. Nach der Rückkehr in die Landesliga stieg die Mannschaft in der Saison 2008/09 über die Relegation in die Verbandsliga Württemberg auf. In der Saison 2010/11 musste man, obwohl man bis zum Schluss noch Chancen auf einen Aufstiegsplatz hatte, sich mit dem 4. Platz zufriedengeben. Zu Beginn der Saison 2011/12 verpflichtete man drei Brasilianer, welche man in einem Testspiel gegen den Artsul Futbol Club entdeckte.

Während der Göppinger Sportverein 2014 und 2015 zweimal in den Aufstiegsspielen zur Oberliga Baden-Württemberg scheiterte, konnte man 2016 den lang ersehnten Aufstieg feiern. Die Saison beendeten die Rot-Schwarzen auf dem zweiten Platz und mussten zum dritten Mal in Folge an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Aus den Duellen mit der TSG Weinheim gingen die Göppinger siegreich hervor (2:2 und 1:0) und stiegen 2016 nach 31 Jahren Abstinenz wieder in die Oberliga Baden-Württemberg auf. Nach Spielzeiten in der Verbands-, Landes- und Bezirksliga stellt dies den Aufwärtstrend der jüngeren Vereinsgeschichte dar, der im Juni 2024 mit dem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse im deutschen Fußball, der Regionalliga Südwest, seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Der sportliche Aufstieg des Vereins wurde jedoch in der Saison 2024/25 mit dem sofortigen Wiederabstieg aus der Regionalliga gestoppt. In der Folgesaison folgte der nächste Abstieg, diesmal in die sechstklassige Verbandsliga Württemberg.

Kader der Saison 2024/25

(Stand: 13. April 2025)[3]

Weitere Informationen Nr., Nat. ...
Nr.Nat.SpielerGeborenIm Verein seit
Tor
01DeutschlandDeutschlandMatthias Layer12. Feb. 19992022
21DeutschlandDeutschlandEnrico Alejandro Piu8. Juli 19992024
Abwehr
03DeutschlandDeutschlandBerk Yalman12. März 20042022
04DeutschlandDeutschlandBastian Frölich8. März 20002024
05NigeriaJeffrey Idehen8. März 19992020
07DeutschlandDeutschlandMërgim Neziri30. Apr. 19932020
15DeutschlandDeutschlandLevin Steinbrenner25. Jan. 20022021
19DeutschlandDeutschlandYannik Wolff6. Aug. 20022023
23DeutschlandDeutschlandDenis Lübke29. Okt. 19922024
28KroatienFilip Milisic18. Apr. 19942020
Mittelfeld
06DeutschlandDeutschlandGent Cerimi12. Nov. 19932013
08DeutschlandDeutschlandLeon Braun27. Apr. 19972024
13DeutschlandDeutschlandDavid Trivunić30. Okt. 20012024
14DeutschlandDeutschlandJannik Schramm14. Aug. 19922020
16DeutschlandDeutschlandTim Schraml18. März 19932020
18TurkeiOğuzhan Keçeci14. Jan. 20032024
26DeutschlandDeutschlandAdrian Freiwald18. März 20032023
31GambiaSeedy Jarju28. Okt. 20042024
Sturm
09DeutschlandDeutschlandTyron Profis6. Mai 20022023
10KroatienLuca Maximilian Piljek27. Juni 20012023
11DeutschlandDeutschlandAron Viventi8. Mai 19972024
17DeutschlandDeutschlandEmmanuel McDonald19. Nov. 19992023
20DeutschlandDeutschlandNoah Lulic28. Aug. 19992024
22DeutschlandDeutschlandMaximilian Ziesche4. Nov. 19922016
25KosovoHenrick Selitaj21. Juni 20042024
27MarokkoMohamed Baroudi20. Juni 20022023
30DeutschlandDeutschlandKevin Dicklhuber6. März 19892025
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Erfolge

Ligazugehörigkeit

  • 1945–1948: Landesliga Württemberg
  • 1948–1950: Bezirksklasse
  • 1950–1958: 2. Amateurliga
  • 1958–1960: A-Klasse
  • 1960–1963: 2. Amateurliga
  • 1963–1967: A-Klasse
  • 1967–1968: 2. Amateurliga
  • 1968–1970: 1. Amateurliga Nordwürttemberg
  • 1970–1971: Regionalliga Süd
  • 1971–1978: 1. Amateurliga
  • 1978–1985: Amateuroberliga Baden-Württemberg
  • 1985–1991: Verbandsliga Württemberg
  • 1991–1994: Landesliga
  • 1994–1997: Bezirksliga
  • 1997–1999: Landesliga
  • 1999–2007: Bezirksliga
  • 2007–2009: Landesliga
  • 2009–2016: Verbandsliga Württemberg
  • 2016–2024: Oberliga Baden-Württemberg
  • 2024–2025: Regionalliga Südwest
  • 2025–2026: Oberliga Baden-Württemberg
  • 2026–  : Verbandsliga Württemberg

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

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