2-Keto-3-desoxy-D-mannooctulosonsäure
chemische Verbindung
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2-Keto-3-desoxy-D-mannooctulosonsäure (kurz: KDO) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Ketoaldonsäuren und der Desoxyzucker. Sie wird auch zu den Sialinsäuren gezählt. KDO kommt als Bestandteil aller Lipopolysaccharide gram-negativer Bakterien – meist in der Kernregion – natürlich vor.[2] Als Teil von Zellwand-Polysacchariden kommt sie auch in höheren Pflanzen und Algen vor.[3]

| Strukturformel | |||||||||||||
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| α-Anomer (Pyranoseform) | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | 2-Keto-3-desoxy-D-mannooctulosonsäure | ||||||||||||
| Andere Namen | |||||||||||||
| Summenformel | C8H14O8 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 238,19 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||

Biosynthese
KDO entsteht in vivo durch die von KDO8P-Synthase katalysierte Kondensation von Arabinose-5-phosphat[4] mit Phosphoenolpyruvat und anschließender Hydrolyse des entstandenen KDO8P[5] durch die KDO8P-Phosphatase.[3]