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4,4′-Sulfonyldibenzoesäure

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

4,4′-Sulfonyldibenzoesäure (H2SDBA) ist eine chemische Verbindung. Im deprotonierten Zustand ist sie ein typisches Beispiel für einen halbstarren v-förmigen Dicarboxylatliganden.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von 4,4′-Sulfonyldibenzoesäure
Allgemeines
Name 4,4′-Sulfonyldibenzoesäure
Summenformel C14H10O6S
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 2449-35-6
EG-Nummer (Listennummer) 629-497-8
ECHA-InfoCard 100.157.674
PubChem 224167
Wikidata Q56628313
Eigenschaften
Molare Masse 306,29 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

>350 °C[1]

Löslichkeit

leicht löslich in DMF[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Eigenschaften

Physikalische Eigenschaften

4,4′-Sulfonyldibenzoesäure in 3D-Darstellung (aus der .cif-Datei erstellt[3])

H2SDBA kristallisiert im monoklinen Kristallsystem in der Raumgruppe P21/m (Raumgruppen-Nr. 11)Vorlage:Raumgruppe/11.[3]

Chemische Eigenschaften

Liegt H2SDBA deprotoniert als SDBA2− (kurz: SDBA) vor handelt es sich um einen vielseitigen Liganden für die Konstruktion metallorganischer Verbindungen, da es sechs potentielle Donoratome besitzt, die die Bildung variabler Strukturen mit unterschiedlichen Topologien und Dimensionen in verschiedenen Richtungen ermöglichen.[3]

Verwendung

Als Linkermolekül findet SDBA Anwendung in der Synthese neuer metall-organischer Gerüstverbindungen. So zeigt beispielsweise der MOF IITKGP-6 eine gute Wasserbeständigkeit und eine hohe Adsorptionsfähigkeit für Kohlenstoffdioxid, was ihn für die Gastrennung interessant macht.[4]

Es kann auch zur Synthese von Polymeren eingesetzt werden.[5]

Einzelnachweise

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