4-Hydroxyphenylacetaldehyd

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

4-Hydroxyphenylacetaldehyd ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Aldehyde. Sie kommt natürlich als biosynthetischer Vorläufer der Benzylisochinolin-Alkaloide vor.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von 4-Hydroxyphenylacetaldehyd
Allgemeines
Name 4-Hydroxyphenylacetaldehyd
Andere Namen

(4-Hydroxyphenyl)acetaldehyd

Summenformel C8H8O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7339-87-9
EG-Nummer (Listennummer) 689-849-1
ECHA-InfoCard 100.216.847
PubChem 440113
ChemSpider 389113
Wikidata Q9552908
Eigenschaften
Molare Masse 136,15 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Vorkommen und biologische Bedeutung

Die Biosynthese von 4-Hydroxyphenylacetaldehyd geht vom Tyrosin aus. 4-Hydroxyphenylacetaldehyd ist ein zentrales Intermediat in der Biosynthese der Benzylisochinolin-Alkaloide. Die Reaktion mit Dopamin (ebenfalls aus Tyrosin) ergibt Norcoclaurin, von dem aus die weiteren Vertreter gebildet werden, darunter Papaverin, Magnoflorin, Berberin, Tubocurarin, Thebain, Sanguinarin sowie Morphin und Codein.[2]

Norcoclaurin wird in Coclaurin umgewandelt, von dem ein Biosyntheseweg zum Papaverin abzweigt. Ansonsten kann es weiter in Reticulin umgewandelt werden, welches direkter Vorläufer von Corytuberin ist. Weitere Biosynthesewege führen vom Reticulin zu den Alkaloiden Noscapin, Berberin, Morphin und Sanguinarin.[3]

Commons: 4-Hydroxyphenylacetaldehyd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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