70. Infanterie-Division (Wehrmacht)
deutsche Infanteriedivision im Zweiten Weltkrieg
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Die 70. Infanterie-Division war eine deutsche Infanteriedivision im Zweiten Weltkrieg.
Sie entstand am 1. August 1944 durch die Umbenennung der 165. Reserve-Division. Der Stab dieser Division war seit dem 4. Januar 1944 auf der niederländischen Insel Walcheren und zuvor lange im besetzten Frankreich stationiert gewesen.
Die drei Grenadier-Regimenter bestanden aus sechs Sicherungs-Bataillonen (M) mit den Nummern 1203, 1205, 1211, 1212, 1213 und 1214, deren Mannschaften alle magenkranke Soldaten waren und Diätverpflegung erhielten,[1] weshalb die Division auch „Magendivision“ oder „Weißbrotdivision“ genannt wurde.
Die Division nahm an der Schlacht an der Scheldemündung teil und kapitulierte am 6. November 1944 in Middelburg vor kanadischen Truppen. Die Division ging in kanadische Kriegsgefangenschaft.
Einziger Kommandeur war Generalleutnant Wilhelm Daser.
Siehe auch
Literatur
- Samuel W. Mitcham (2007a). German Order of Battle. Volume Two: 291st – 999th Infantry Divisions, Named Infantry Divisions, and Special Divisions in WWII. PA; United States of America: Stackpole Books. ISBN 978-0-8117-3437-0.
- Samuel W. Mitcham Jr. (2007b). Panzer Legions: A Guide to the German Army Tank Divisions of WWII and Their Commanders. Mechanicsburg, PA, United States: Stackpole Books, ISBN 978-0-8117-3353-3.
- Georg Tessin: Band 1: Die Landstreitkräfte (Gesamtübersicht). Biblio-Verlag. S. 115.