Abdelaziz Sahere

marokkanischer Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Abdelaziz Sahere (arabisch عبد العزيز ساهير, DMG ʿAbd al-ʿAzīz Sāhīr; * 1. Januar 1967) ist ein ehemaliger marokkanischer Leichtathlet, der sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat. Über 3000 m Hindernis wurde er 1990 in Kairo Afrikameister und feierte damit seinen größten sportlichen Erfolg. Seine Ehefrau Nezha Bidouane war ebenfalls als Leichtathletin aktiv.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Abdelaziz Sahere
Nation Marokko Marokko
Geburtstag 1. Januar 1967 (59 Jahre)
Größe 172 cm
Gewicht 58 kg
Karriere
Disziplin 3000 Meter Hindernis
Bestleistung 8:09,02 min
Verein Olympique Marocain
Status zurückgetreten
Karriereende 1997
Medaillenspiegel
Crosslauf-Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Crosslauf-Weltmeisterschaften
Silber Durham 1995 Team
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Silber Annaba 1988 3000 m Hindernis
Gold Kairo 1990 3000 m Hindernis
Silber Kairo 1990 1500 m
Logo der Mittelmeerspiele
 Mittelmeerspiele
Bronze Athen 1991 3000 m Hindernis
Gold Bondoufle 1993 3000 m Hindernis
letzte Änderung: 12. April 2026
Schließen

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Abdelaziz Sahere vermutlich im Jahr 1986, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Athen mit 5:51,10 min im Vorlauf über 2000 m Hindernis ausschied. 1988 gewann er bei den Afrikameisterschaften in Annaba in 8:27,30 min die Silbermedaille über 3000 m Hindernis hinter dem Algerier Azzedine Brahmi und anschließend wurde er bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul in der Vorrunde disqualifiziert. Im Jahr darauf kam er bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 3:48,14 min nicht über die erste Runde im 1500-Meter-Lauf hinaus und im Oktober gewann er bei den Arabischen Meisterschaften in Kairo in 3:41,5 min die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Mustapha Lachaal. 1990 belegte er bei den Goodwill Games in Seattle in 3:42,18 min den achten Platz und im Oktober gewann er bei den Afrikameisterschaften in Kairo in 3:39,53 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter dem Kenianer Moses Kiptanui und siegte in 8:33,68 min im Hindernislauf. Im Jahr darauf belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla in 3:47,04 min den achten Platz über 1500 Meter und im Juli gewann er bei den Mittelmeerspielen in Athen in 8:24,15 min die Bronzemedaille im Hindernislauf hinter dem Algerier Azzedine Brahmi und Alessandro Lambruschini aus Italien. Anschließend klassierte er sich bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 8:19,40 min im Finale auf dem sechsten Platz. 1993 kam er bei den Hallenweltmeisterschaften in Toronto mit 7:59,62 min nicht über den Vorlauf über 3000 Meter hinaus und im Juni siegte er in 8:25,74 min im Hindernislauf bei den Mittelmeerspielen in Bondoufle. Anschließend gelangte er bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 8:29,65 min im Finale auf den 13. Platz. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1995 in Durham wurde er nach 35:00 min Zwölfter und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille hinter dem kenianischen Team. Im Sommer erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg das Halbfinale und kam dort nicht ins Ziel. Zudem belegte er beim IAAF Grand Prix Final in Monaco in 8:14,00 min den neunten Platz. Im Jahr darauf erreichte er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Stellenbosch nach 36:16 min auf Rang 54 und im Sommer schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta mit 8:33,90 min im Halbfinale im Hindernislauf aus. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1997 in Turin landete er nach 37:33 min auf Rang 70 und beendete daraufhin seine aktive sportliche Karriere.

In den Jahren 1991 und 1993 wurde Sahere marokkanischer Meister im 3000-Meter-Hindernislauf.

Persönliche Bestleistungen

  • 1500 Meter: 3:36,13 min, 20. Juli 1990 in London
    • 1500 Meter (Halle): 3:39,86 min, 28. Februar 1989 in Sevilla
  • Meile: 3:56,14 min, 14. Juli 1994 in Oslo
    • 3000 Meter (Halle): 7:54,74 min, 12. Februar 1995 in Karlsruhe
  • 2000 m Hindernis: 5:23,14 min, 8. Juni 1997 in Padua
  • 3000 m Hindernis: 8:09,02 min, 8. Juni 1995 in Rom

Related Articles

Wikiwand AI