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Acentrophorus glaphyrus

Art der Gattung Acentrophorus From Wikipedia, the free encyclopedia

Acentrophorus glaphyrus (fälschlich auch Acentrophorus glaphyurus) ist eine ausgestorbene Knochenfischart des Oberperm.[1]

Schnelle Fakten Zeitliches Auftreten, Systematik ...
Acentrophorus glaphyrus

Acentrophorus glaphyrus

Zeitliches Auftreten
Oberes Perm
259,857 bis 251,902 Mio. Jahre
Systematik
Kiefermäuler (Gnathostomata)
Strahlenflosser (Actinopterygii)
Semionotiformes
Semionotidae
Acentrophorus
Acentrophorus glaphyrus
Wissenschaftlicher Name
Acentrophorus glaphyrus
Agassiz, 1833
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Beschreibung

Acentrophorus glaphyrus ist die geologisch älteste Art der Gattung Acentrophorus. und der älteste Nachweis eines Knochenganoidfisches[1] Fossile Abdrücke lassen eine Größe von etwa 2,5 bis 6,5 cm im Zechstein 1 und von circa 5 bis 9 cm im Zechstein 2 erkennen, letztere wurden aus dem englischen Zechstein 2 als Acentrophorus varians beschrieben, wobei die Artabgrenzung schwierig ist.[2][3]

Eine nur wenig jüngere Art wurde erst 2021 aus dem alpinen Oberperm als Acentrophorus robustus beschrieben.[3]

Funde

Beschreibungen von Acentrophorus glaphyrus existieren neben dem deutschen Kupferschiefer von Eisleben/Mansfeld und Richelsdorf auch für den Marl Slate von Durham und Northumberland.[1] Weiterhin für den Schacht Neu-Mansfeld bei Seesen.[2] Auf der Halde Hohe Linde bei Sangerhausen wurden ebenfalls Funde von Acentrophorus glaphyrus nachgewiesen.[4] Die wenigen bekannten Funde aus dem Zechstein 2 stammen alle aus dem mitteldeutschen Stinkschiefer (Mansfeld Roter Berg, Eisleben Hermann-Schacht, Kyffhäusergebirge und Könnern).[3]

Literatur

  • E. Leonard Gill: The Permian Fishes of the Genus Acentrophorus. In: Proceedings of the Zoological Society of London. Band 93, Nr. 1, 1923, S. 1940, doi:10.1111/j.1096-3642.1923.tb02170.x (englisch).

Einzelnachweise

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