Aces over Europe

Computerspiel aus dem Jahr 1993 From Wikipedia, the free encyclopedia

Aces over Europe ist ein Computerspiel. Es handelt sich um eine Flugsimulation, die in den Jahren 1944 und 1945 des Zweiten Weltkrieges in Westeuropa spielt. Aces over Europe wurde von Dynamix Inc. entwickelt und 1993 als Teil der „Aces“-Reihe veröffentlicht. Es ist der Nachfolger der ausgezeichneten Flugsimulation Aces of the Pacific von 1992.

Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Aces over Europe
Zählt zur Reihe Aces
Entwickler Dynamix
Publisher Sierra (On-line)
Veröffentlichung 1993
Plattform MS-DOS
Genre Simulation
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur, Joystick
Medium Disketten
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Das Spiel beinhaltet verschiedenste Flugzeuge dieser Zeit. Man kann sowohl auf deutscher als auch auf englischer oder amerikanischer Seite ins Spiel einsteigen. Es stehen Einzelmissionen sowie ein Karrieremodus zur Verfügung. Der Spieler führt Patrouillen und Abfangjagden durch, aber auch Angriffe auf Bodenziele, Schiffe und Fahrzeugkolonnen.

In technischer Hinsicht sind die Änderungen gegenüber dem Vorgänger marginal. Allerdings ermöglichte eine geringfügige Erweiterung der Engine nun auch erstmals eine Grafikauflösung im SVGA-Format mit 640 × 480 Pixeln bei 256 Farben.

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
ASM10/12[1]
PC Joker85 %[2]
PC Player84/100[3]
Power Play87 %[4]
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Marcus Höfer von der Zeitschrift Aktueller Software Markt gefielen die zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Es sei realistisch und dennoch actionbetont. Vor allem merke man dem Spiel an, dass es mit viel Liebe zum Detail entwickelt wurde.[1]

„Authentischer Weltkriegs-Flugi mit viel Atmosphäre“

Richard Löwenstein: PC Joker[2]

Boris Schneider von PC Player hingegen bezeichnete es als Missionsdiskette zu Vorgänger Aces of the Pacific. Optionen und Menüs seien nahezu identisch. Technisch sah er eher Rückschritte bei der Soundkartenunterstützung. Grafisch erfülle es nicht den damaligen Standard. Positiv hob er die computergesteuerten Gegner hervor. Sein Kollege Heinrich Lenhardt bemängelte die unfreiwillig komische deutsche Übersetzung. Es bleibe dennoch eine „grundsolide Flugsimulation“, der in Hinblick auf die heikle Thematik sehr zurückhaltend sei und den Krieg nicht verherrliche.[3] Knut Gollert bewertete für Power Play die kleinen Verbesserungen zum Vorgänger als positiv. Ihm gefielen die neuen Zielobjekte. Er wies jedoch auf hohe Anforderungen an damalige Hardware.[4]

Einzelnachweise

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