Achim Oßwald
deutscher Informationswissenschaftler, Hochschullehrer und Sozialwissenschaftler
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Achim Oßwald (* 24. Februar 1956 in Stuttgart) ist ein deutscher Informationswissenschaftler und Hochschullehrer.[1]
Leben und Wirken
Achim Oßwald studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Stuttgart und der Universität Freiburg/Br. und legte 1982 das Magisterexamen ab. Anschließend studierte er Informationswissenschaft in Berlin und an der Universität Konstanz und schloss dieses Studium mit der Prüfung zum Diplom-Informationswissenschaftler ab. Im Jahre 1992 promovierte er an der Universität Konstanz bei Rainer Kuhlen zum Dr. rer. soc. Nach längerer Tätigkeit im Bereich Bibliothek, Information und Dokumentation (u. a. am Institut für Dokumentation in Frankfurt/M.) und Lehraufträgen an Fachhochschulen in diesem Bereich übernahm er 1994 eine Professur an der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen bzw. der Technischen Hochschule Köln (Institut für Informationswissenschaft). Dort unterrichtete er über die Anwendung der Datenverarbeitung im Informationswesen, Langzeitarchivierung und Forschungsdatenmanagement und publiziert hierüber. 2019 trat er in den Ruhestand. Oßwald arbeitet in zahlreichen in- und ausländischen Fachgremien mit.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Dokumentlieferung im Zeitalter elektronischen Publizierens (= Schriften zur Informationswissenschaft, Bd. 5). Universitäts-Verlag, Konstanz 1992, ISBN 3-87940-447-X (= Dissertation Universität Konstanz).
- Elektronische Publikationen – Spezifika und Konsequenzen für ihre Nutzung im BID-Bereich. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Bd. 40 (1993), S. 326–342.
- Internet und Bibliotheken – Ein einführender Überblick. In: Ebd., Bd. 41 (1994), S. 1–31.
- Proaktives Wissensmanagement für die Fachbereiche, Hochschule und externe Partner. Bibliotheksdienstleistungen als Brücke zur Praxis. In: Beate Tröger (Hrsg.): Wissenschaft online. Elektronisches Publizieren in Bibliothek und Hochschule (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte, Bd. 80). Klostermann, Frankfurt/M. 2000, S. 306–322, ISBN 3-465-03081-8.
- Aufbau und Betrieb digitaler Repositorien in Indien. In: Achim Oßwald (Hrsg.): Open Innovation. Neue Perspektiven im Kontext von Information und Wissen (= Schriften zur Informationswissenschaft, Bd. 46). UVK Verlags-Ges., Konstanz 2007, S. 109–128, ISBN 3-86764-020-3.
- (Mitautor): Heike Neuroth (Hrsg.) / Nestor-Handbuch. Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung. Georg-August-Universität, Göttingen 2009, ISBN 978-3-940317-48-3.
- (Mitautor): Heike Neuroth u. a. / Langzeitarchivierung von Forschungsdaten. Eine Bestandsaufnahme. Universitätsverlag, Göttingen 2012, ISBN 978-3-86488-008-7.
- (mit Inka Tappenbeck): Fachliche Informationsberatung. Perspektiven für eine Neuorientierung der Fachreferatsarbeit. In: Irmgard Siebert/Thorsten Lemanski (Hrsg.): Bibliothekare zwischen Verwaltung und Wissenschaft. 200 Jahre Berufsbilddebatte (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderbände, Bd. 111). Klostermann, Frankfurt/M. 2013, S. 139–171, ISBN 3-465-04208-5.
- (mit Joachim Schöpfel u. Bernard Jacquemin): Continuing professional education in open access. A French-German survey. In: LIBER quarterly, Bd. 26 (2016), H. 2, S. 43–66.
- Barrieren, Hemmschwellen und Gatekeeper. In: Markus Putnings u. a. (Hrsg.): Praxishandbuch Forschungsdatenmanagement. de Gruyter Saur, Berlin 2011, S. 277–296, ISBN 978-3-11-065365-6.
- (mit Lina-Maria Zangerl u. Wolfgang Peters-Kottig): Personal Digital Archiving. Eine neue Aufgabe für Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken. In: Bibliothek. Forschung und Praxis, Bd. 46 (2022), H. 1, S. 152–161.
Festschrift
- Simone Fühles-Ubach/Ursula Georgy (Hrsg.): Bibliotheksentwicklung im Netzwerk von Menschen, Informationstechnologie und Nachhaltigkeit. Festschrift für Achim Oßwald. Bock + Herchen, Bad Honnef 2019, ISBN 978-3-88347-311-6.