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Acrevis Bank

eine Schweizer Regionalbank From Wikipedia, the free encyclopedia

Die acrevis Bank AG ist eine Schweizer Regionalbank mit Sitz in St.Gallen. Sie entstand 2011 aus der Fusion der Bank CA St.Gallen und der swissregiobank. Das Geschäftsgebiet der Bank erstreckt sich vom Bodensee bis zum Zürichsee. Die Bank bietet Dienstleistungen in den Bereichen Sparen, Anlegen, Finanzieren und Vorsorgen für Privatpersonen, Unternehmen sowie institutionelle Kunden an.

Schnelle Fakten Staat, Sitz ...
  acrevis Bank AG
Hauptsitz St.Gallen
Hauptsitz St.Gallen
Staat Schweiz Schweiz
Sitz St.Gallen
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH1559311092
IID 6900[1]
BIC ACRGCH22XXX[1]
Gründung 1854/2011
Verband ESPRIT Netzwerk
Website www.acrevis.ch
Geschäftsdaten[2]Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 5,2 Mrd. CHF
(31. Dezember 2025)
Kundenkredite 4,2 Mrd. CHF
(31. Dezember 2025)
Mitarbeiter rund 200
Geschäftsstellen 9
Leitung
Verwaltungsrat Patrick Vogler
(VR-Präsident)
Unternehmensleitung Michael Steiner
(CEO)
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Die acrevis Bank ist als Aktiengesellschaft organisiert. Ein bedeutender Teil ihrer Aktien befindet sich im Besitz regionaler Aktionärinnen und Aktionäre.

Die acrevis Bank AG ist eine unabhängige Aktiengesellschaft mit Sitz in St. Gallen, die nicht an der Schweizer Börse kotiert ist.[3] Sie besitzt die hundertprozentige Tochterfirma acrevis On AG, die Projekte wie das digitale Onboarding (Konto-/ Depoteröffnungen) oder die Entwicklung neuer Kundenschaltermodelle behandelt.[4] Ebenso ist sie Hauptträgerin der Finanz-Logistik AG, die ein Service-Center für Bankendienstleistungen im Backoffice- und Logistik-Bereich betreibt.[5] Zudem ist sie an der Regimo St. Gallen AG beteiligt, deren Zweck die Immobilienverwaltung ist.[6]

Die Namens-Aktien der acrevis Bank AG können ausserbörslich über die Berner Effektenbörse OTC-X der Berner Kantonalbank gehandelt werden.

Geschichte und Entwicklung

Die acrevis Bank AG entstand 2011 aus der Fusion der Bank CA St.Gallen[7] und der swissregiobank. Ihre Geschichte geht auf mehrere regionale Bankinstitute im Kanton St. Gallen sowie in der Region Zürichsee zurück.

Die «St. Galler Wurzel» der Bank reicht bis ins Jahr 1854 zurück. Nachdem eine Initiative der St. Gallisch-Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft zur Gründung einer Bank im Jahr 1846 zunächst gescheitert war, wurde 1854 die Creditanstalt in St.Gallen gegründet. 1872 übernahm sie die Handwerkerbank St.Gallen. 1920 erfolgte die Umbenennung in St. Gallische Creditanstalt. Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens erhielt die Bank 2004 den Namen Bank CA St. Gallen.

Die «Toggenburger Wurzel» geht auf die 1876 gegründete Ersparnisanstalt Bütschwil zurück[8]. 1908 übernahm sie die bereits 1841 gegründete Sparkasse March in Lachen. Mit der Eröffnung einer Filiale in Pfäffikon SZ im Jahr 1925 weitete sie ihr Geschäftsgebiet aus. 1983 wurde die Ersparnisanstalt in Bank Bütschwil umbenannt. 1990 folgte die Übernahme der 1889 gegründeten Sparkasse Biene Ebnat-Kappel.

Die «Gossauer Wurzel» reicht bis ins Jahr 1881 zurück, als die Ersparniskasse Gossau gegründet wurde. 1910 erhielt sie den Namen Bank in Gossau. Im Jahr 2002 fusionierten die Bank in Gossau und die Bank Bütschwil zur Swissregiobank[9]. In den folgenden Jahren eröffnete die Bank zusätzliche Geschäftsstellen in Wil (2004) und Rapperswil-Jona (2008).

Bereits vor ihrer Fusion arbeiteten die Bank CA St. Gallen und die swissregiobank in einzelnen Bereichen zusammen. 2004 beteiligte sich die Bank CA St. Gallen an der BGW Logistik AG, an der auch die Alpha Rheintal Bank und die swissregiobank beteiligt waren, und brachte ihren eigenen Logistikbereich in das Unternehmen ein. Die Gesellschaft firmiert heute unter dem Namen Finanz-Logistik AG und betreibt ein Service-Center für Backoffice- und Logistikdienstleistungen für Banken. 2009 traten die Bank CA St. Gallen und die swissregiobank gemeinsam aus dem Regionalbanken-Verbund RBA aus und schlossen sich dem ESPRIT-Banken-Netzwerk an.

Im Dezember 2010 gaben die Bank CA St. Gallen und die swissregiobank ihre Fusion[10] bekannt. Der Fusionsvertrag wurde am 12. Juli 2011 unterzeichnet. Am 23. September 2011 stimmten die Aktionäre beider Banken dem Zusammenschluss zu, der per 26. September 2011 vollzogen wurde[11]. Dabei wurde die Bank CA St. Gallen AG auf die swissregiobank AG verschmolzen, welche gleichzeitig in acrevis Bank AG umfirmiert wurde[12]. Die Bank CA St. Gallen AG wurde am 26. September 2011 aus dem Handelsregister gelöscht.[13]

Im Jahr 2013 übernahm die acrevis Bank das Bankgeschäft der Sparkasse Trogen sowie der Sparkasse Wiesendangen im Rahmen einer Übernahme von Aktiven und Passiven mit anschliessender Liquidation der beiden Institute[14]. Während der Standort Trogen aufgegeben wurde, führte die Bank den Standort Wiesendangen als Geschäftsstelle weiter.[15]

2016 gründete die Bank die Tochtergesellschaft acrevis on AG. Im Jahr 2026 übernahm sie die Regiobank Männedorf und erweiterte damit ihr Geschäftsgebiet am Zürichsee.[16]

Geschäftstätigkeit

Die acrevis Bank bietet Bankdienstleistungen für Privatkunden, Unternehmen, Gewerbebetriebe sowie institutionelle Kunden an. Zu den Geschäftsfeldern gehören insbesondere Sparen, Anlegen, Finanzieren, Vorsorgen sowie Vermögensverwaltung und Anlageberatung. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich vom Bodensee bis zum Zürichsee.

Organisation

Die acrevis Bank verfügt über Standorte in St. Gallen, Gossau, Wil, Bütschwil, Wiesendangen, Männedorf, Rapperswil-Jona, Pfäffikon SZ und Lachen.

Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem die Tochtergesellschaft acrevis on AG sowie Beteiligungen an der Finanz-Logistik AG und weiteren Unternehmen.

Nachhaltigkeit

Die acrevis Bank veröffentlicht regelmässig Nachhaltigkeitsberichte und orientiert sich bei ihrer Geschäftstätigkeit an ESG-Grundsätzen. Sie ist Unterzeichnerin verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen und engagiert sich in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Einzelnachweise

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