Adalbert Enders
deutscher Politiker (FVp, FVP, DDP), MdR
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Leben und Wirken
Enders studierte Theologie an der Universität Breslau, wo er 1876 auch Mitglied der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks wurde.[2] Später arbeitete er zunächst als Diakon und war dann als Schuldirektor tätig, zuletzt als Regierungs- und Oberschulrat. Er wandte sich dem Liberalismus zu, trat in die Freisinnige Volkspartei (FVp) ein und war von 1903 bis 1918 Landtagsabgeordneter im Landtag des Herzogtums Sachsen-Meiningen. Von 1907 bis 1912 gehörte er als Abgeordneter des Reichstagswahlkreis Herzogtum Sachsen-Meiningen 2 (Sonneberg – Saalfeld) dem Reichstag an.[3] 1910 wurde er Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei (FVP). Nach der Novemberrevolution amtierte Enders seit 1918 als Staatsrat in der Regierung des Freistaates Sachsen-Meiningen. In dieser Funktion oblag ihm die Zuständigkeit für das Volksschulwesen. Er war von 1919 bis 1920 Landtagsabgeordneter im Freistaat Sachsen-Meiningen und gleichzeitig Mitglied des Volksrates für Thüringen. Nach der Bildung des Landes Thüringen war er von 1920 bis 1921 Mitglied des dortigen Landtages.