Adelaide International Raceway

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Der Adelaide International Raceway ist eine Motorsport-Rennstrecke in der Nähe von Adelaide im australischen Bundesstaat South Australia. Die 1972 eröffnete Strecke wird vom Australian Motorsport Club betrieben.

Streckenart:permanente Rennstrecke
Eigentümer:Bob Jane Corporation
Betreiber:Australian Motorsport Club Limited
Baubeginn:1970
Schnelle Fakten Streckenart:, Eigentümer: ...
Adelaide International Raceway


Adelaide International Raceway (Australien)
Adelaide International Raceway (Australien)
AustralienAustralien Virginia, South Australia
34° 41′ 57″ S, 138° 33′ 53″ O
Streckenart: permanente Rennstrecke
Eigentümer: Bob Jane Corporation
Betreiber: Australian Motorsport Club Limited
Baubeginn: 1970
Eröffnung: 9. Januar 1972
Langer Kurs (seit 1972)
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
Australian Touring Car Championship, Tasman-Serie, GT World Challenge Australia
Streckenlänge: 2,410 km (1,5 mi)
Kurven: 9
Rekorde
Streckenrekord: 0:49.500 min
(Alan Jones, Lola T332, 1977)
Kurzer Kurs
Streckendaten
Streckenlänge: 1,770 km (1,1 mi)
Kurven: 6
Speedway Super Bowl
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
AUSCAR Series: 1998-1990, 1992-1998
Streckenlänge: 0,805 km (0,5 mi)
Kurven: 4
https://www.adelaideinternationalraceway.com.au/
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Geschichte

Die Strecke entstand in den 1970er-Jahren und sollte ursprünglich zum Nachfolger des 1971 geschlossenen Mallala Motor Sport Park in der Region um Adelaide werden.[1] 1972 fand die Eröffnung statt und der Raceway wurde vorerst für lokale Rennserien genutzt. Hauptattraktion war die ab 1972 ausgetragene Australian Touring Car Championship sowie die Australian Manufacturer’s Championship.

Der Eigentümer Keith Williams gab die Anlage 1979 zum Verkauf frei, woraufhin ihre Zukunft über einige Jahre hinweg ungewiss war. Letztendlich kaufte die Bob Jane Corporation 1982 die Strecke und machte sie zu einem wichtigen Zentrum des australischen Motorsports. Auch Motorradrennen wurden zu der Zeit auf dem Adelaide Raceway erstmals ausgetragen und mit der wachsenden Popularität der Ovalrennen wurde der Kurs um einen Ovalkurs erweitert.

1991 kamen Probleme zwischen dem Besitzer der Strecke und dem Motorsport-Dachverband Australiens auf, welche jegliche Austragung einer nationalen Rennserie in Adelaide unmöglich machten. Drei Jahre später wurde der Streit mit großen Renovierungen an der Anlage beendet, doch die wichtigen Rundstreckenserien trugen nie wieder Rennen dort aus.

Um den Wegfall der meisten großen Rennserien zu kompensieren, investierten die Besitzer in die Renovierungen und Verwendung des Dragstrips, um dort verschiedene Dragsterrennen auszutragen. Ab 2012 wurde durch die Anlage einer Start-Anlage für Achtelmeilen-Rennen eingangs der Start-Zielgerade die Anlage für diese Motorsportart umgewidmet, da dadurch Rundstreckenrennen nicht mehr möglich wurden. Zu der Zeit wurde die Strecke auch zu einem Zentrum für Fahrschulen und weiteren Ausbildungen.[2] Seit etwa 2020 ist durch den The Bend Motorsport Park der Rundstreckensport in der Region nicht mehr auf die Strecke angewiesen. Bis etwa Anfang der 2020er Jahre fanden somit nur noch Beschleunigungsrennen und Drift-Events auf der Anlage statt. Seit etwa 2023 ruht der Rennbetrieb vollständig.

Die Strecke

Der Adelaide Raceway bot als Rundkurs 3 verschiedene Streckenlayouts, wobei der lange Kurs mit 9 Kurven überwiegend mehr verwendet wurde als der etwas kürzere Straßenkurs.

Der als Speedway Super Bowl bekannte Ovalkurs war ein klassischer ½-Meilen-Short-Track für Ovalrennen.

Nordwestlich der ehelmaligen Rennstrecke und des Dragways gehören noch ein Dirttrack-Oval und eine Autocross-Rennstrecke für Crosskarts zur Anlage.

Einzelnachweise

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