Adolf Armbruster (Historiker)

rumänischer Historiker siebenbürgisch-sächsischer Herkunft From Wikipedia, the free encyclopedia

Adolf Armbruster (* 7. Dezember 1941 in Tălmaciu,[1] Kreis Sibiu, Königreich Rumänien; † 8. März 2001 in Vălenii de Munte, Kreis Prahova, Rumänien) war ein rumänischer Historiker siebenbürgisch-sächsischer Herkunft. Von 1960 bis 1965 studierte er Geschichte in Bukarest[2] an der Universität Bukarest. Von 1965 bis 1980 war er am Geschichtsinstitut „Nicolae Iorga“ tätig. Später, nach seiner legalen Emigration aus dem kommunistischen Rumänien im Jahr 1981, arbeitete er als wissenschaftlicher Forscher an der Universität Tübingen in Westdeutschland.

Später wurde er Kulturberater bei der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen mit Sitz in München, für die er zahlreiche Bücher herausgab. Er spezialisierte sich auf die historischen Beziehungen zwischen den Siebenbürger Sachsen und Rumänen sowie auf die Kontinuität des rumänischen Volkes auf dem Gebiet Rumäniens. Eines seiner berühmtesten und wichtigsten Werke ist Romanitatea românilor. Istoria unei idei (Die Romanität der Rumänen. Die Geschichte einer Idee).[3][4][5]

Siehe auch

Literatur

  • Romanitatea românilor. Istoria unei idei, Editura Academiei Republicii Socialiste România, București, 1972 (reeditare București, 1992).
  • Dacoromano-Saxonica. Cronicari români despre sași. Românii în cronica săsească, Editura Științifică și Enciclopedică, București, 1980.
  • Der Donau-Karpaten-Raum in den mittel- und westeuropäischen Quellen des 10.–16. Jahrhunderts, Böhlau Verlag, Köln, 1990.
  • Auf den Spuren der eigenen Identität. Ausgewählte Beiträge zur Geschichte und Kultur Rumäniens, Editura Enciclopedică, București, 1991.

Einzelnachweise

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