Adolf Kittler
deutscher Pädagoge und Autor
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Leben
Kittler absolvierte eine Lehramtsausbildung und wurde zum Studienrat ernannt. Zudem promovierte er 1920 an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über den Oberamtskanzler Karl Gottfried Herrmann und seine Mitwirkung bei der Organisation des Volksschul- und Seminarwesens der Oberlausitz. Er war als Geographielehrer tätig und stieg in der Folge in leitende Funktionen auf.
1933 wurde er als kommissarischer Leiter aus Pirna an die Deutsche Oberschule in Rochlitz berufen,[2] deren Leitung er später etatmäßig übernahm.
Kittler trat umfangreich als Autor hervor und war Mitglied etlicher Fachorganisationen und Vereine.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er in die Bundesrepublik Deutschland.
Die Literatur- und Medienwissenschaftler Friedrich und Wolf Kittler sind seine Söhne.[3]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Sächsische Schweiz – ein erdkundlicher Führer. Hrsg. von Johannes Rußner unter Mitarbeit von Adolf Kittler. Kommerstädt & Schobloch, Dresden 1925.
- Die Anfänge der Pestalozzischen Methode in Sachsen. Mit besonderer Berücksichtigung Karl Justus Blochmanns (= Veröffentlichung der Gruppe Sachsen der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte. Nr. 6). Schlimpert & Püschel, Görlitz 1927.
- Der Oberamtskanzler Karl Gottfried Herrmann und seine Mitwirkung bei der Organisation des Volksschul- und Seminarwesens der Oberlausitz (= Veröffentlichung der Gruppe Sachsen der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte. Nr. 7). Verlag für Sippenforschung und Wappenkunde, Görlitz 1928 (zugleich: Dissertation, Universität Leipzig, 1920).
- Georg Rimpler, kaiserlicher Obristleutnant und Oberingenieur im Türkenkrieg 1683. Eine Untersuchung. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Band 99, 1951, S. 139–239.
- Bodenfluß. Eine von der Agrarmorphologie vernachlässigte Erscheinung (= Forschungen zur deutschen Landeskunde. Band 143). Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1963.