Adolf Lallinger

deutscher Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Adolf Lallinger begann seine Bühnenlaufbahn bei der „Holtorf-Truppe“ in Heide und am Stadttheater Landshut.[1] Ab den 1920er Jahren war er über drei Jahrzehnte als „viel verwendbarer“ Schauspieler fest am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert.[1] In der Spielzeit 1926/27 wird er am Bayerischen Staatsschauspiel in der „Abteilung für kleine Rollen und Komparserie“ als Schauspieler aufgeführt.[2] In der Spielzeit 1928/29 wirkte er am Bayerischen Staatsschauspiel in einer Studio-Aufführung der „Jungen Bühne“ in der Uraufführung des Schauspiels Werlhof von Hans Kaempfer mit.[3] 1933 spielte er am Residenztheater München den Hauser im NS-Propagandastück Schlageter.[4]

Er trat auch in Film und Fernsehen in Erscheinung. 1922 war er unter Otto Linnekogel in dem Spielfilm Die Talfahrt des Severin Hoyer zu sehen.[5] 1933 spielte er in Franz Seitz seniors Propagandafilm S.A. Mann Brand die Rolle des Kommunisten Ludwig.[6]

Als Sprecher wirkte er in Rundfunksendungen des Bayerischen Rundfunks und des Reichssenders München mit.

Im Deutschen Bühnen-Jahrbuch 1948 wird sein Wohnsitz im Münchner Stadtteil Schwabing-West (Habsburgerstr. 3) angegeben. Adolf Lallinger war mit der Schauspielerin Nora Minor verheiratet. Er starb im Dezember 1955 im Alter von 58 Jahren in einem Krankenhaus in München.[1]

Rollen am Bayerischen Staatsschauspiel (Auswahl)

(Anmerkung:[7][8])

Theater am Brunnenhof

Residenztheater

Filmografie

Einzelnachweise

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