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Ahmad Yamani

ägyptischer Schriftsteller und Übersetzer From Wikipedia, the free encyclopedia

Ahmad Yamani (arabisch أحمد يماني, DMG Aḥmad Yamānī; * 1970 in Kairo) ist ein ägyptischer Lyriker und Übersetzer.[1] Er lebt seit 2001 in Spanien.[1] Im Jahr 2010 wurde er in die Beirut39-Liste der vielversprechendsten jungen Autorinnen und Autoren der arabischen Literatur aufgenommen.[2][3] Für seine literarische Arbeit wurde er mit dem Sargon-Boulus-Preis für Poesie und Übersetzung ausgezeichnet.[4]

Ahmad Yamani (2017)

Leben

Yamani wurde 1970 in Kairo geboren und schloss 1992 an der Universität Kairo ein Studium der Arabistik ab.[5][1] Er lebt seit 2001 in Spanien.[1] Er wurde an der Universidad Complutense de Madrid in Arabischer Philologie promoviert und war dort zeitweise als profesor asociado tätig.[1] Zugleich produziert und moderiert er Sendungen der arabischen Redaktion von Radio Exterior de España, dem Auslandsdienst der öffentlich-rechtlichen Anstalt RTVE, darunter Vivir y contar und Cuadernos de Cultura sowie seit 2024 das Magazin El Diván.[6][7][8]

Wirken

Kritiken verorten Yamanis Werk als markanten Vertreter der ägyptischen „Generation der Neunziger“; zugleich wird er als kultureller Vermittler zwischen der arabischen und der spanischen Öffentlichkeit beschrieben.[1] Zu seinen Gedichtbänden zählen unter anderem Schawāriʿ al-abyaḍ wa-l-aswad (1995; ‚Straßen in Schwarz und Weiß‘) und al-Wadāʿ fī muthallath saghīr (2021; ‚Abschied in einem kleinen Dreieck‘).[4] Auf Spanisch erschien im Jahr 2015 die Auswahl Refugio de huesos (‚Zuflucht der Knochen‘).[9] Als Übersetzer übertrug Auotren wie Rubén Darío, César Vallejo, José Ángel Valente, Miguel Casado, Ángel Guinda, Luis Alberto de Cuenca, Agustín Porras, Rosendo Tello und Roberto Bolaño ins Arabische.[1] 2010 gehörte er zur Auswahl Beirut39 des Hay Festival.[2] Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Sargon-Boulus-Preis für Poesie und Übersetzung geehrt.[4]

Einzelnachweise

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