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Ahrweiler BC

deutscher Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Ahrweiler BC ist ein 1920 gegründeter Fußballverein in Ahrweiler, einem Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
Ahrweiler BC
Vereinswappen des Ahrweiler BC
Basisdaten
Name Ahrweiler Ballspiel-Club
Sitz Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rheinland-Pfalz
Gründung 1920
Farben rot-weiß
Präsident Gerd Treffer
Website ahrweilerbc.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Markus Pazurek (Spielertrainer)
Spielstätte Apollinarisstadion, Bad Neuenahr
Plätze 4.558
Liga Rheinlandliga
2024/25 4. Platz
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Geschichte

Gegründet wurde der Ahrweiler BC im Jahre 1920 unter dem Namen Fussballverein Ahrweiler 1920. Das erste Spiel, das mit einem 6:6-Unentschieden endete, bestritt der Verein am 14. Februar 1920 gegen die dritte Mannschaft von Neuenahr 07.[1] Das Rückspiel ging mit 4:2 verloren. Zwischen 1920 und 1925 trug der FV Ahrweiler lediglich Freundschaftsspiele aus, da es noch keinen geordneten Spielbetrieb gab. Am 10. März 1925 folgte die Umbenennung in Ahrweiler Ballspiel Club 1920.[1] Am 2. August 1925 erfolgte die Eröffnung des Fußballstadions in Ahrweiler, das Ahrstadion. 1930 musste der Verein seine Spiele von der Stadtverwaltung bewilligen lassen; im August desselben Jahres erhielt der Verein eine Platzsperre wegen unerlaubter Platznutzung. Im Oktober 1945 fand das erste Spiel nach dem Zweiten Weltkrieg gegen eine französische Militärmannschaft statt, das 3:3 endete. 1946 mussten sich der ABC und der TuS Ahrweiler auf Wunsch der französischen Besatzungsmacht zusammenschließen. Zwischenzeitlich hieß der Club Rasensport-Vereinigung 98 e. V. Ahrweiler. Erst 1949 wurde der Ahrweiler BC wieder zu einem eigenständigen Verein. In diesem Jahr gelang dem Verein auch der Aufstieg in die Bezirksklasse. In der Saison 1953 gelang dem Verein der Aufstieg in die 2. Amateurliga, die damals dritthöchste Spielklasse. 1957 stieg der ABC allerdings wieder in die A-Klasse ab. Im Jahr 1960 spielte der Ahrweiler BC anlässlich des 40-jährigen Bestehens der DDR ein Freundschaftsspiel gegen Lokomotive Zittau vor 4.000 Zuschauern.[1] 1961 schaffte der Verein den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Im selben Jahr gewann der Verein ein Spiel gegen die SG Gönnersdorf mit 8:1. 1969 erreichte der Ahrweiler BC die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga West.

1967 richtete der ABC erstmals das Pfingstturnier aus. In den darauffolgenden Jahren spielte der Verein im Rahmen des Turnieres unter anderem gegen Honvéd Budapest und Werder Bremen. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum konnte im Jahre 1970 ein Freundschaftsspiel gegen den damaligen deutschen Meister Borussia Mönchengladbach präsentiert werden. Bekanntester Spieler des Vereins war der mittlerweile verstorbene Adalbert Fuhrmann, der unter anderem für Borussia Mönchengladbach spielte.[2] 1972 stieg der Ahrweiler BC in die Amateurliga Rheinland auf, konnte sich aber nicht in der Spielklasse halten. Es folgte der sofortige Wiederaufstieg in die zum damaligen Zeitpunkt dritthöchste Spielklasse. Die Saison 1974/75 endete für den Ahrweiler BC mit dem sofortigen Wiederabstieg aus der Amateurliga Rheinland. Nach mehreren Ab- und Aufstiegen spielte der Verein von 1976 bis 1978 in der Bezirksliga. In der Saison 1978/79 wurde die Fußball-Oberliga Südwest wieder als dritthöchste Spielklasse eingeführt, die Amateurliga Rheinland wurde in „Verbandsliga Rheinland“ umbenannt und stellte nunmehr die vierthöchste Ligastufe dar. Der Ahrweiler BC gehörte zwischen 1978 und 1986 ununterbrochen der viertklassigen Verbandsliga an. Der Verein schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in Verbandsliga Rheinland und schloss die Saison 1987/88 als Vizemeister ab. In dieser Spielzeit spielte der Verein vor 1.600 Zuschauern gegen TuS Mayen, welches jedoch mit 1:0 verloren wurde. Der Verein verblieb bis 1999 in der Verbandsliga Rheinland, die nach der Einführung der Fußball-Regionalliga als dritthöchste Spielklasse zur Saison 1995/96, nur noch fünftklassig war.

Im Jahr 1990 wurde das internationale A-Jugend-Pfingstturnier letztmals ausgetragen. 2000/01 konnte der Verein den Abstieg aus der Landesliga knapp verhindern. Diese wurde 2003 abgeschafft. In der letzten Austragung der Landesliga konnte der Verein den Fall in die Kreisliga abwenden und in der Bezirksliga starten. Zur Saison 2006/07 musste der Verein in die A-Klasse absteigen, da der Verein mit dem langjährigen Lokalrivalen SC Bad Neuenahr eine Spielgemeinschaft (SG Ahrweiler / Bad Neuenahr) einging. In den folgenden Jahren hielt man die Bezirksliga. Jedoch stieg man in den Jahren 2011/12 und 2012/13 bis in die Kreisliga B ab. 2013 wurde die Spielgemeinschaft zwischen den beiden Vereinen aufgelöst, als der SC 07 Insolvenz anmelden musste. In der Saison 2017/18 nahm die Mannschaft in der Bezirksliga Mitte am Spielbetrieb teil und konnte am Ende als Meister den Aufstieg in die Rheinlandliga feiern. In ihrer ersten Saison in der sechstklassigen Rheinlandliga konnte die Mannschaft auf Anhieb den zweiten Platz hinter Sportfreunde Eisbachtal erreichen und spielte gegen die Zweitplatzierten Teams der Verbandsliga Südwest und der Saarlandliga um den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Dieser wurde jedoch mit zwei Niederlagen gegen den FV Dudenhofen (0:2) und die Sportfreunde Köllerbach (0:3) verpasst. In der Saison 2021/22 erreichte man das Viertelfinale im Rheinlandpokal, welches mit 1:4 gegen den FC Karbach verloren ging. In der gleichen Saison wurde der Verein Meister der Rheinlandliga und spielte in der Saison 2022/23 in der fünftklassigen Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.[3]

Aufgrund einer zwischenzeitlichen Aufstockung – bedingt dadurch, dass die Saison Oberliga-Saison 2019/20 im Zuge der COVID-19-Pandemie abgebrochen wurde und es keine sportlichen Absteiger gab – wurde die Austragung der Liga angepasst. Die Oberliga wurde in eine Nord- und eine Südstaffel gegliedert und die Mannschaften anhand der erreichten Ergebnisse im weiteren Saisonverlauf in eine Meister- und eine Abstiegsrunde einsortiert. In der ersten Saisonhälfte belegte der Ahrweiler BC den achten von elf Plätzen in der Nordstaffel, wodurch die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte um den Klassenverbleib spielen musste. Zum Saisonende belegte Ahrweiler Platz 18 von 22 Mannschaften und stieg nach nur einer Saison in der Fünftklassigkeit wieder in die Rheinlandliga ab.

In der Saison 2025/26 konnte die Mannschaft am vorletzten Spieltag durch einen 5:0-Heimerfolg gegen die SG Hochwald die zweite Meisterschaft in der Rheinlandliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar feiern.[4] Am 31. Dezember 2025 verließen Trainer Mike Wunderlich und sein Assistent Kevin Rodrigues Pires den Verein zum abstiegsbedrohten West-Regionalligisten Wuppertaler SV.[5] Als Wunderlichs Nachfolger wurde Markus Pazurek bekanntgegeben, der die restliche Saison als Spielertrainer fungierte. Im März 2026 gaben der Verein und Pazurek bekannt, dass sich die Wege trennen werden. Pazurek gab seinen Wechsel zum 1. Spvg Solingen-Wald 03 bekannt.[6] Im April 2026 wurde bekannt, dass Christopher Theisen ab der Saison 2026/27 das Amt des Trainers übernimmt.[7]

Erfolge

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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