Aibek Oralbai

kasachischer Boxer From Wikipedia, the free encyclopedia

Aibek Rachatuly Oralbai (kasachisch Айбек Рахатұлы Оралбай Aibek Rahatūly Oralbai; * 11. Juni 2000 in Aischa bibi, Gebiet Schambyl) ist ein kasachischer Boxer. Er ist der Zwillingsbruder des Boxers Nurbek Oralbai.[1][2]

GeburtsnameAibek Oralbai
Geburtstag11. Juni 2000
GeburtsortAischa bibi
NationalitätKasachstan Kasachstan
Schnelle Fakten Daten, Geburtsname ...
Aibek Oralbai
Aibek Oralbai (2018)
Daten
Geburtsname Aibek Oralbai
Geburtstag 11. Juni 2000
Geburtsort Aischa bibi
Nationalität Kasachstan Kasachstan
Gewichtsklasse Superschwergewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,88 m
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
World Boxing Championships 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World Boxing Cups 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 World Boxing Championships
Gold 2025 Liverpool Superschwergewicht
World Boxing Cups
Gold 2025 Astana Superschwergewicht
Asienmeisterschaften
Gold 2022 Amman Schwergewicht
Gold 2024 Chiang Mai Superschwergewicht
Gold 2026 Ulaanbaatar Superschwergewicht
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Karriere

Oralbai gewann im Schwergewicht die Goldmedaille bei der Jugend-Asienmeisterschaft 2018 in Bangkok[3] und die Silbermedaille bei der Jugend-Weltmeisterschaft 2018 in Budapest.[4] Bei den anschließenden Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 in Buenos Aires erkämpfte er dann ebenfalls die Goldmedaille.[5]

Bei der Weltmeisterschaft 2021 in Belgrad kam es zu einer einzigartigen Situation, da gleich zwei Brüderpaare, Aibek und Nurbek Oralbai, sowie Samatali und Sanatali Toltajev, für Kasachstan an den Start gingen. Aibek siegte im Schwergewicht gegen Mateusz Bereźnicki, verlor jedoch im zweiten Kampf gegen Madiyar Saydrakhimov.[6] Diesen besiegte er jedoch im Finale der Asienmeisterschaft 2022 in Amman[7] und startete dann auch bei der Weltmeisterschaft 2023 in Taschkent, wo er nach einem Sieg gegen Radoslaw Pantalejew, erneut im zweiten Kampf gegen Aziz Mouhiidine ausschied.[8]

2024 wurde er von Cheftrainer Kairat Satjanov zum Kapitän der kasachischen Box-Nationalmannschaft ernannt.[9][10] 2024 in Chiang Mai gewann er im Superschwergewicht mit einem Finalsieg gegen Remula Abudurexiti erneut die Asienmeisterschaft[11] und nahm am 1. Olympiaqualifikationsturnier 2024 in Busto Arsizio teil, wo er sich mit Siegen gegen Sanjeet Kumar, Ha Neul Jung, Julio Castillo und Jamar Talley einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris sicherte.[12] Dort unterlag er im Viertelfinale knapp mit 2:3 gegen Loren Alfonso.[13]

Beim 2025 von World Boxing organisierten World Boxing Cup in Astana gewann er im Superschwergewicht mit Siegen gegen Jose Triset, Diego Lenzi, Məhəmməd Abdullayev und Nikita Putilow die Goldmedaille[14] und startete auch bei den World Boxing Championships 2025 in Liverpool, wo er sich nach Siegen gegen Mücahit İlyas, Luka Pratljačić, Julio César La Cruz und Jahongir Zokirov erneut Gold sicherte.[15] Sein Sieg sicherte Kasachstan zudem den ersten Platz in der Medaillenwertung, nachdem es zuvor mit Usbekistan 6:6 gestanden hatte.[16] Zudem wurde er mit dem Sieg der erste kasachischer Boxweltmeister in der höchsten Gewichtsklasse.[17]

2026 gewann er mit einem Finalsieg gegen Bayikewuzi Danabieke erneut die Asienmeisterschaft in Ulaanbaatar.[18]

Sonstiges

Aibek Oralbai ist der älteste von vier Söhnen und wurde fünf Minuten vor seinem Bruder Nurbek geboren. Seine Mutter arbeitete als Reinigungskraft, sein Vater, ein ehemaliger Ringer, als Sicherheitsdienstmitarbeiter. Die Brüder leben seit ihrem achten Lebensjahr in Astana, wo sie 2009 bei Trainer Askar Jerkebajev mit dem Boxsport begannen, der sie auch später als Erwachsene trainierte. Aibek heiratete 2022 die ehemalige Judoka Aruschan Scholdas, die er 2016 bei einem Turnier in Sacha kennengelernt hatte. Mit dieser hat er einen Sohn.[19]

Einzelnachweise

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