Aino Ottelin
finnlandschwedische Pädagogin und Rektorin
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Aino Maria Ottelin (geb. am 22. September 1874 in Borgå, Großfürstentum Finnland; gest. am 6. Oktober 1957 in Ruokolahti, Finnland) war eine finnlandschwedische Pädagogin und Rektorin.[1][2]
Leben
Ottelins Eltern waren Karolina (Lina) Vilhelmina Ottelin (geb. Ervast) und der Lehrer Konrad Fredrik Ottelin. Ihr Bruder war der spätere Geschichtslehrer und Rektor Ahti Ottelin.[1]
Sie legte 1894 an der „Lehranstalt für Jungen und Mädchen“ (Läroverket för gossar och flickor) in Helsingfors (Helsinki) die Reifeprüfung ab und studierte danach an der Kaiserlichen Alexanders-Universität zu Finnland. 1899 erwarb sie den Grad „Kandidat der Philosophie“ (heute etwa B.A.) und 1900 „Magister der Philosophie“ (Magister). Studienreisen führten sie in andere Nordische Länder, nach Deutschland und in die Vereinigten Staaten.[1]
Wirken
Von 1900 bis 1903 war Ottelin Lehrerin für Schwedisch, Finnisch und Deutsch an der Realschule in Jakobstad in Ostbottnien. Anschließend leitete sie von 1903 bis 1919 die schwedischsprachige Töchterschule zu Wiborg (Svenska fruntimmersskolan i Viborg) sowie deren Fortsetzungsklassen. Von 1920 bis 1944 wirkte sie als Lektorin für Religion und Geschichte sowie als Rektorin an der schwedischsprachigen Mädchenschule in Helsingfors (Svenska flickskolan i Helsingfors).[1][2]
Ottelin veröffentlichte 1924 eine Monographie über die Frauenrechtsorganisation Konkordiaförbundet, die 1885 nach dem Vorbild von Fredrika-Bremer-Förbundet durch Rosina Heikel, Fanny Palmén und anderen gegründet wurde, um studierende Frauen zu unterstützen.[3] Außerdem verfasste sie Beiträge für verschiedene Zeitungen.[1]
Literatur
- Ottelin, Aino Maria. In: Aikalaiskirja. Henkilötietoja nykypolven suomalaisista. Otava, Helsinki 1934, S. 488 (finnisch, runeberg.org [abgerufen am 4. März 2026]).
Veröffentlichungen
- Aino Ottelin: Konkordiaförbundet. Söderströms & Co, Helsingfors 1924 (schwedisch).
Weblinks
- OTTELIN Aino Maria, Studentenmatrikel Universität Helsinki (finnisch)