Alberadis
Adlige
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Alberadis, auch Alberat, Albirat, Albrada, Alfrada, Alberada, Albérade, (* im 10. oder 11. Jahrhundert in Urach (heute Bad Urach); † 5. April 1140 in Zwiefalten) war eine schwäbische Adlige. In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Selige verehrt. Ihr Gedenktag ist der 5. April.
Sie war die Tochter von Egino II. († 7. Juli/5. November 1105), 1091–1105 Graf im Swiggerstal (Ermstal) und Kunigunde, Gräfin von Rheinfelden.
Ihr ältester Bruder ist Egino III. der Jüngere († 25. Juli 1160 oder später). Ihr anderer Bruder ist Gebhard († 1141), 1131–1140 Bischof von Straßburg. Ihre Schwester Udalhild († nach 1130/34), gründete das Kloster St. Nicholas. Es werden noch zwei weitere Schwestern genannt: Heilwig und Irmengard.[1]
Sie war Äbtissin im Kanonissenstift Lindau, wurde aber später aus Demut Nonne in Zwiefalten.
Weblinks
- A. van den Akker und A.W. Gerritsen: † 1140 Albrada van Zwiefalten. In: heiligen.net. 6. April 2008, abgerufen am 11. Februar 2026 (niederländisch).
Literatur
- Alberadis In: Johann Evangelist Stadler (Hrsg.): Vollständiges Heiligen-Lexikon. Band 1, Augsburg 1858, S. 101 (online).