Albert Esenwein
deutscher evangelischer Pfarrer und Politiker (FVP, DDP)
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Heinrich Albert Friedrich Esenwein (* 20. Oktober 1867 in Zillhausen; † 25. Mai 1940 in Stuttgart) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Politiker (FVP, DDP).
Leben
Esenwein war der Sohn eines Pfarrers und studierte 1885 bis 1890 evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen.[1] Seit 1885 war er Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Rothenburg Tübingen.[2][1]
Nach verschiedenen Tätigkeiten als Vikar war er ab 1893 Pfarrer in Langenbeutingen, bis er 1904 2. Stadtpfarrer in Markgröningen wurde. Von 1913 bis zu seinem Ruhestand 1933 war er Stadtpfarrer in Stuttgart-Gaisburg.
Politisch engagierte sich Esenwein zunächst in der württembergischen Volkspartei und seit 1910 in der Fortschrittlichen Volkspartei. Bei der Landtagswahl 1912 kandidierte er im ersten Landeswahlkreis. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Demokratischen Partei und war 1920 stellvertretender Landesvorsitzender in Württemberg. Von 1919 bis 1920 war er Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung des freien Volksstaates Württembergs. Bei den Landtagswahlen 1920 und 1924 trat er erfolglos als Kandidat der DDP an.
Seit 1894 war er verheiratet und hatte vier Kinder.
Literatur
- Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 184.