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Albert Gollhofer

deutscher Sportwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Gollhofer studierte Sportwissenschaft, Physik und Leistungsphysiologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.[2] 1986 wurde in Freiburg seine Doktorarbeit zum Thema „Komponenten der Schnellkraftleistungen im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus“ angenommen,[3] zwischen 1988 und 1994 leitete er ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt. Von 1993 bis 2000 war Gollhofer an der Universität Stuttgart als Professor für Biomechanik tätig.[4]

Im September 2000 trat er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eine Stelle als Professor im Arbeitsbereich Trainings- und Bewegungswissenschaften an, er wurde Direktor und Ordinarius am Institut für Sport und Sportwissenschaft.[5] Von 2014 bis 2016 war Gollhofer Dekan der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät. Zwischen 2007 und 2009 hatte er das Amt des Vorsitzenden des European College of Sport Science inne.[4] Von 2000 bis 2002 war Gollhofer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik.[6] 2013 und 2019 wurde Gollhofer jeweils zusammen mit Kollegen mit dem IDA-Preis der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ausgezeichnet.[7] Ende März 2022 ging Gollhofer in den Ruhestand.[8]

Zu Gollhofers Forschungsschwerpunkten gehören Anpassungsmechanismen an Training im Breiten- und Spitzensport, Verfahren zur Bestimmung der funktionellen Leistungsfähigkeit im Sport, Technik- und Konditionsdiagnostik, neuromuskuläre Leistungsprofile, der Zusammenhang zwischen konditioneller Leistungsfähigkeit und dem Lebensalter, funktionelle Gelenkstabilität, Verletzungsvorbeugung und orthopädische Biomechanik.[9] Gollhofer war Mitverfasser des Buchs „Einführung in die Sport- und Leistungsmedizin“[10] und gab gemeinsam mit Erich Müller das „Handbuch Sportbiomechanik“ heraus.[11]

Einzelnachweise

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