Albert Janetschek

österreichischer Pädagoge und Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Janetschek (* 27. September 1925 in Hochwolkersdorf; † 24. Oktober 1997 in Wiener Neustadt) war ein österreichischer Pädagoge, Schuldirektor und Schriftsteller.

Leben

Albert Janetschek, geboren in Hochwolkersdorf bei Wiener Neustadt, ein Urenkel des Geologen und Hofrats Emil Tietze, lebte ab 1933 in Wiener Neustadt, schloss nach 1950 seine Ausbildung zum Lehrer an der Lehrerbildungsanstalt Wiener Neustadt ab und unterrichtete ab 1948 in Wiener Neustadt. Von 1974 bis zu seiner Pensionierung 1985 war er Volksschuldirektor der Pestalozzischule in Wiener Neustadt.[1]

Janetschek war Mitbegründer vom Podium – Literaturkreis Schloss Neulengbach, Mitglied beim Österreichischen Schriftstellerverband, Schatzmeister beim Niederösterreichischen P.E.N.-Club und Mitglied sowie Vizepräsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs. Er gehörte zudem der Europäischen Autorengemeinschaft Die Kogge an. Er war Buchrezensent für Zeitschriften und beim ORF.

Er veröffentlichte unter anderem satirische Dichtung in Hochdeutsch und in Wiener Mundart.

Albert Janetschek war katholisch, ab 1948 verheiratet mit Grete Janetschek und hatte einen Sohn (Berthold).

Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

  • Das unerschöpfliche Maß. Lyrikband, 1946.
  • Auskunft über Adam. 1968.
  • Notration für die Zukunft. 1972.
  • Notizen über Wendelin. 1976.
  • Wia Dsgrisdbamzuggaln in Süwabaia. 1977.
  • wienerische Übertragung von Plisch und Plum. In: Manfred Gerlach (Hrsg.): Wilhelm Busch – Plisch und Plum in deutschen Dialekten. dtv, München 1984
  • Mia san mia. Gedichte im Dialekt des Wiener Raumes. Buch mit Schallplatte, Dichten im Dialekt Band 8, van Acken, Krefeld 1988, ISBN 3-923140-34-7.
  • Kontraste. Gedichte aus mehreren Jahrzehnten. Merbod, Wiener Neustadt 1990, ISBN 3-900844-10-0.
  • Spuren der Herkunft. Jugenderinnerungen 1925 - 1943. Autobiographie, Merbod, Wiener Neustadt 1992, ISBN 3-900844-21-6.
  • Ka Blal fuan Mund. Mundartdichtungen. Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 1994, ISBN 3-901117-18-0.
  • Im Reich des Wurstels. Ein Alptraum in 17 Phasen. Österreichisches Literaturforum, Krems 1995, ISBN 3-900959-68-4.
  • Die unwirkliche Republik. Aphorismen, Glossen, Kommentare. Anthologie, Merbod, Wiener Neustadt 1996, ISBN 3-900844-45-3.
  • Albert Janetschek. Ausgewählte Gedichte. Zusammengestellt von Manfred Chobot, Podium, St. Pölten 2005, ISBN 3-902054-38-7.

Literatur

  • Janetschek, Albert. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 578.
  • Joseph Strelka: Albert Janetschek. In: Klaus Weissenberger (Hrsg.): Die deutsche Lyrik 1945–1975. Zwischen Botschaft und Spiel. August Bagel, Düsseldorf 1981, ISBN 3-513-02145-3.
  • Elisabeth Schicht: Albert Janetschek. In: Elisabeth Schicht, Norbert Sprongl (Hrsg.): Wer im Werk den Lohn gefunden. Niederösterreichische Dichter und Komponisten der Gegenwart. Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten / Wien 1971.

Einzelnachweise

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