Albert Köhler (Mediziner)

deutscher Sanitätsoffizier und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Köhler (* 29. Oktober 1850 in Zellerfeld[1]; † 5. Dezember 1936 in Berlin) war ein deutscher Sanitätsoffizier und Hochschullehrer.

Albert Köhler

Leben

Als Sohn des Harzer Bergfaktors Wilhelm Köhler studierte Köhler ab 1869 Medizin an der Pépinière. 1870 wurde er Mitglied, später Ehrenmitglied des Pépinière-Corps Suevo-Borussia.[2] 1873 wurde er zum Dr. med. promoviert.[3] An der Albertus-Universität Königsberg folgte 1885 die Promotion zum Dr. phil.[4] Während seiner Tätigkeit an der Pépinière war er von Mai 1884 bis September 1893 an die Chirurgische Klinik der Charité abkommandiert. Seit 1892 a.o. Professor, wurde er am 1. Dezember 1895 dirigierender Arzt der Charité. Er widmete sich der Kriegschirurgie, der Allgemeinen Chirurgie und der Unfallchirurgie. Am 25. Oktober 1904 wurde er o. Professor der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen, wie die Pépinière seit 1895 hieß. Jahrelang besorgte er den chirurgischen Teil der Charité-Annalen. Später wandte er sich historischen Themen zu, zum Beispiel der Geschichte des Schießpulvers und der Geschütze. Er war Corpsschleifenträger des KWA-Corps Franconia[5] und Mitglied der Berliner Johannisloge Zur Eintracht.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Die Kriegschirurgen und Feldärzte Preussens und anderer deutscher Staaten in Zeit- und Lebensbildern (= Medizinal-Abtheilung des Königlich Preussischen Kriegsministeriums [Hrsg.]: Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Militär-Sanitätswesens. Band 13). Hirschwald, Berlin 1899 (Digitalisat).

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI