Albert Miralles

spanischer Basketballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Alberto Miralles Berge[1] (* 14. Mai 1982 in Barcelona, Katalonien) ist ein ehemaliger spanischer Basketballspieler. Miralles spielte professionell neben seinem Heimatland in Italien sowie in Deutschland, wo er mit Alba Berlin 2013 den Pokalwettbewerb gewann.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Aktiver ...
Basketballspieler
Basketballspieler
Albert Miralles
Spielerinformationen
Voller Name Alberto Miralles Berge
Geburtstag 14. Mai 1982 (43 Jahre und 313 Tage)
Geburtsort Barcelona, Spanien
Größe 206 cm
Position Power Forward /
Center
NBA Draft 2004, 39. Stelle Toronto Raptors
Vereine als Aktiver
1999–2001 SpanienSpanien Joventut de Badalona
2000–2001 SpanienSpanienDrac Inca
2001–2002 SpanienSpanien Club Ourense Baloncesto
2002–2003 ItalienItalien Virtus Bologna
2002–2003 ItalienItalienBasket Rimini Crabs
2003–2004 ItalienItalien Euro Roseto
2004–2005 ItalienItalien Vertical Vision Cantù
2005–2009 SpanienSpanien Pamesa Valencia
2009–2011 SpanienSpanien Lagun Aro GBC
2011–2012 ItalienItalien Angelico Biella
2012–2013 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
2013–2017 SpanienSpanien Joventut de Badalona
Nationalmannschaft
2005 Spanien 4
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Karriere

Miralles spielte in seiner Jugend erfolgreich für die Jugendmannschaften von Joventut Badalona, mit denen er 2001 die spanische U20-Juniorenmeisterschaft gewann, sowie für die spanische Juniorennationalmannschaft,[2] mit der er bei der U20-Europameisterschaft 2002 hinter Griechenland die Silbermedaille errang.[3] Währenddessen wurde Miralles bereits in der Herrenmannschaft von Joventut in der obersten spanischen Spielklasse Liga ACB in einzelnen Spielen eingesetzt. Während der Saison 2000/01 wurde Miralles an den Zweitligisten Drac Inca auf Mallorca in der LEB ausgeliehen. Anschließend verließ er seinen Ausbildungsverein Joventut und spielte in der zweiten Liga LEB für den Verein aus Ourense, der nach dem zweiten Hauptrundenplatz die Halbfinalserie der Play-offs um den Aufstieg gegen CB Lucentum Alicante verlor.

Nach der Silbermedaille bei der U20-Europameisterschaft mit der spanischen Auswahl bekam Miralles 2002 einen Vertrag beim italienischen Pokalsieger Virtus Bologna, der ihn nach wenigen Spielen jedoch ebenfalls an einen Zweitligisten auslieh. Mit Basket Rimini erreichte er am Ende der Saison 2002/03 in der LegADue den neunten Platz nach der Hauptrunde und verpasste knapp die Aufstiegsrunde.[4] In der folgenden Spielzeit 2003/04 spielte er dann in der höchsten italienischen Spielklasse Lega Basket Serie A für den Verein aus Roseto degli Abruzzi, mit dem er auf dem 13. Platz in der Abschlusstabelle den Klassenerhalt erreichte. Im folgenden Draftverfahren der NBA wurde er 2004 an 39. Stelle von den Toronto Raptors ausgewählt, die ihn anschließend jedoch nicht in ihren Kader übernahmen. So spielte Miralles in der Saison 2004/05 erneut in Italien für Rosetos Ligakonkurrenten Vertical Vision aus Cantù, mit dem er in der ersten Play-off-Runde um die Meisterschaft in drei Spielen gegen Olimpia Mailand ausschied. Anschließend kam Miralles im Rahmen der Vorbereitung zur Europameisterschaft 2005 in vier Länderspielen für die spanische Nationalmannschaft zum Einsatz, wurde aber nicht für ins Turnieraufgebot berufen.

2005 kehrte Miralles in sein Heimatland zurück und unterschrieb einen Vertrag bei Pamesa Valencia. Im spanischen Pokalwettbewerb „Copa del Rey“ erreichte man das Endspiel, das gegen TAU Cerámica verloren ging. In der Meisterschaft belegte man erneut den neunten Platz und verpasste damit den Einzug in die Play-offs um die Meisterschaft knapp. In der folgenden Spielzeit 2006/07 gelang der Einzug in die Play-offs, in denen man in der ersten Runde dem späteren Meister Real Madrid unterlag. Dies wiederholte sich in den nächsten beiden Spielzeiten, als man in den Play-offs 2007/08 die Erstrundenserie gegen den späteren Meister Tau Cerámica und 2008/09 diese Serie gegen den späteren Meister FC Barcelona verlor. Im ULEB Cup verlor man 2008 das Viertelfinale gegen seinen ehemaligen Verein Joventut, der anschließend auch den Titel gewannen, und ein Jahr später im Eurocup das Viertelfinale gegen den späteren Endspielteilnehmer BK Chimki aus Russland. In den folgenden beiden Spielzeiten spielte Miralles dann für den baskischen Verein Gipuzkoa aus San Sebastián, die ein Jahr zuvor die Rückkehr in die höchste spanische Spielklasse Liga ACB geschafft hatten und mit dem er über den Klassenerhalt jeweils nicht hinaus kam.

Zur Spielzeit 2011/12 wechselte Miralles erneut in die erste italienische Liga und spielte für Angelico Biella, das auf dem zwölften Platz ebenfalls den Klassenerhalt schaffte. Anschließend bekam Miralles dann vom deutschen Erstligisten Alba Berlin einen Vertrag für die Bundesliga-Spielzeit 2012/13.[5] Hier kam Miralles zumeist als Einwechselspieler zum Einsatz, musste aber nach Nachverpflichtungen wegen Ausländerbeschränkungen in der Bundesliga auch einzelne Spiele aussetzen und kam insgesamt auf 24 Meisterschaftseinsätze in der deutschen Liga.[6] Während man – in der Vereinsgeschichte erst zum zweiten Mal – die Runde der 16 besten Mannschaften in der seit 2001 bestehenden Euroleague, dem höchsten europäischen Vereinswettbewerb, erreichte und 2013 den deutschen Pokalwettbewerb vor eigenem Publikum gewann, schied man im Kampf um die deutsche Meisterschaft in der ersten Runde aus. Nachdem Miralles in den Pokalspielen, in denen man den Titel gewann, ohne Einsatz geblieben war und keinen neuen Vertrag mehr bekam, wechselte er in seine Heimat zurück und schloss sich wieder seinem Stammverein Joventut de Badalona an.[7] Miralles stand bis 2017 bei der Mannschaft unter Vertrag und beendete anschließend seine Laufbahn. Er blieb im Basketballgeschäft tätig und gründete ein Unternehmen für Spielerberatung und -vermittlung.[8]

Commons: Albert Miralles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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