Albert Schuchardt
bayerischer Generalleutnant
From Wikipedia, the free encyclopedia
Albert Schuchardt (* 5. Oktober 1855 in Speyer; † 3. Juli 1928 in Mindelheim)[1] war ein bayerischer Generalleutnant.
Leben
Schuchardt studierte an der Polytechnischen Schule München. 1876 wurde er Mitglied des Corps Vitruvia München.[1] Nach dem Studium schlug er eine Offizierslaufbahn in der Bayerischen Armee ein.
Vom 1. April 1904 bis zum 20. Juli 1906 war er Kommandeur des 2. Jäger-Bataillons. Anschließend wurde Schuchardt unter Beförderung zum Oberst zum Kommandeur des 8. Infanterie-Regiment „Großherzog Friedrich II. von Baden“ in Metz ernannt.[2] Nachdem er am 19. Februar 1909 von diesem Posten abgelöst worden war, erhielt er als Generalmajor das Kommando über die 5. Infanterie-Brigade in Zweibrücken. Am 23. November 1911 wurde Schuchardt mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt.[3] In Würdigung seiner Leistungen verlieh ihm Prinzregent Luitpold den Stern zum Militärverdienstorden II. Klasse.[4]
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Schuchardt reaktiviert. Er war von 1915 bis zum Kriegsende Kommandeur der stellvertretenden 6. Infanterie-Brigade in Landau in der Pfalz.[5][6] In dieser Stellung wurde er am 30. Dezember 1915 mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.[7] Im Folgejahr erhielt Schuchardt noch den Charakter als Generalleutnant.