Albert von Schlieffen

preußischer Geheimer Legationsrat (1802–1864) From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Hermann Graf von Schlieffen (* 9. Oktober 1802 in Königsberg; † 9. Juni 1864 in Rohrlach in Niederschlesien) war ein preußischer Jurist und Diplomat.

Biografie

Albert Graf von Schlieffen war ein Sohn des Kommandanten von Königsberg, Oberst Karl Friedrich Graf von Schlieffen (1763–1840) und dessen Ehefrau Philipine Ernestine Friederike Antoinette von Natzmer (1771–1828). Nach seinem Studium war er ab 1828 Assessor am Kammergericht in Berlin und wurde 1838 zum Legationsrat ernannt. 1841 wurde er Wirklicher Legationsrat und Vortragender Rat im Außenministerium. Von 1843 bis 1845 war er Mitglied im Oberzensurgericht und wurde 1845 Geheimer Legationsrat. Von November 1846 bis März 1848 war er nominell Vortragender Rat im Zivilkabinett. 1854 wurde er zum Wirklichen Geheimen Legationsrat und Mitglied des Staatsrats ernannt. Diese Funktion behielt er bis 1861. 1862/63 wurde er Wirklicher Geheimer Rat.

Familie

Schlieffen hatte fünf Geschwister, darunter den Bruder Karl Philipp August Graf von Schlieffen (1798–1845), Adjutant des Kronprinzen (ab 1838) und Flügeladjutant des Königs Friedrich Wilhelm IV. Er heiratete 1839 Marie Gräfin von Stolberg-Wernigerode (1813–1879). Die Tochter Anna Gräfin von Schlieffen (1840–1872) heiratete 1868 Alfred Graf von Schlieffen. Eine Nichte war Anastasia Katharina Gräfin zu Pappenheim (1827–1898), die ab 1854 Hofdame von Königin Elisabeth von Preußen war.

Auszeichnungen

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