Albertzwergkauz
Art der Gattung Sperlingskäuze (Glaucidium)
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Der Albertzwergkauz (Glaucidium albertinum, Syn.: Taenioglaux albertinum), auch Albert-Sperlingskauz oder Albertseekauz genannt[1], ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae).[2]
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| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Glaucidium albertinum | ||||||||||
| Prigogine, 1983 |
Er ist dem Kapzwergkauz sehr ähnlich und wurde zeitweise mit diesem zusammengefasst.[3]
Er kommt in der Demokratischen Republik Kongo und in Ruanda (Nyungwe-Wald) vor.
Das Verbreitungsgebiet umfasst ein kleines Waldgebiet im Albert-Graben (Albertine Rift) etwa in 2000 m Höhe.[4][5][6]
Beschreibung
Der Albertzwergkauz ist etwa 20 cm groß und wiegt um die 73 g. Der Kopf ist relativ groß ohne sichtbare Ohrbüschel. Die Oberseite ist kastanienbraun mit cremefarbener Pünktelung an Stirn, Scheitel und Nacken, die Flügeldecken haben cremefarbene Binden. Die Unterseite ist hell bis weiß mit dunklen Flecken, insbesondere an den Flanken. Der Schwanz ist braun mit großen weißen Flecken, die Augen sind blass gelb.[7][4]
Vom Kapzwergkauz unterscheidet er sich durch die Pünktelung und die ziemlich einfarbige Rückenfiederung.[5]
Geografische Variation
Die Art ist monotypisch.[2][4][8]
Lebensweise
Zu Nahrung und Brutzeit liegen keine Angaben vor.[4]
Gefährdungssituation
Der Albertzwergkauz wird von der IUCN („Weltnaturschutzunion“) als potentiell gefährdet (near threatened) eingestuft und sein Populationstrend als abnehmend. Die Art wird in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelistet.[9]
Literatur
- Lincoln David Charles Fishpool: The distribution, specimens and status of Chestnut Owlet Glaucidium (capense) castaneum and Albertine Owlet G. (c.) albertinum. In: Bulletin of the British Ornithologists’ Club. Band 143, Nr. 1, 2023, S. 85–110 (englisch, bioone.org).
- Heimo Mikkola: Owls of the World – A Photographic Guide. 2. Auflage. Bloomsbury, London 2013, ISBN 978-1-4729-0593-2.
- Alexandre Prigogine: Un nouveau Glaucidium de l'Afrique centrale (Aves, Strigidae). In: Revue Zoologique Africaine. Band 97, Nr. 4, 1983, S. 886–895 (französisch, biologicaldiversity.org [PDF]).