Albrecht Iseler
deutscher Psychologe
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Albrecht Iseler (* 13. Dezember 1939 in Aachen; † 20. Januar 2026 in Michendorf)[1][2] war ein deutscher Psychologe und Hochschullehrer.
Leben
Iseler besuchte das Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen und legte 1958 das Abitur ab. Anschließend studierte er Psychologie an der Universität Freiburg, wo er 1966 sein Studium abschloss. 1967 wurde er an der Universität Mannheim im Fach Psychologie promoviert.[3] Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 war er Universitätsprofessor für Psychologische Methodenlehre, Evaluation und Statistik am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. In dieser Zeit war er von 1974 bis 1976 stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Erziehungswissenschaften.[2][4]
Forschung und Lehre
Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der Wissenschaftstheorie, der Inferenzstatistik sowie der psychologischen Messtheorie. Insbesondere durch die frühe Berücksichtigung von Zeitmessungen in psychometrischen Messmodellen leistete er einen wegweisenden Beitrag zur Weiterentwicklung quantitativer Methoden in der Psychologie.[2]
Publikationen (Auswahl)
- Iseler, Albrecht (1970). Leistungsgeschwindigkeit und Leistungsgüte. Theoretische Analysen unter besonderer Berücksichtigung von Intelligenzleistungen. Beltz.
- Iseler, Albrecht & Perrez, Meinrad (Hg.) (1976). Relevanz in der Psychologie. Zur Problematik von Relevanzbegriffen, -forderungen und -behauptungen. München u. a.: Reinhardt.
- Brocke, Burkhard; Iseler, Albrecht; Holling, Heinz; Liepmann, Detlev (1983). Kritik und Anwendung sozialwissenschaftlicher Statistik. Zur Relevanz der Leiserschen Statistikkritik für die Forschungspraxis. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 14(2), 189–196.