Alex Kilb

deutscher Musikproduzent, Labelbesitzer und Musiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Biografie

Alex Kilb ist Gründer der 90er-Techno-Gruppe Intrance feat. D-sign, deren Hit Te quierro sich in die Top-20 der deutschen Singlecharts platzieren konnte. Ebenfalls von Kilb initiiert wurde das DJ-Projekt Mythos 'n DJ Cosmo, welches in den späten 90er und frühen 2000er Jahren insgesamt sechs Singles in den deutschen Singlecharts platzieren konnte. Mit über 750.000 verkauften Tonträgern weltweit stellt Mythos 'n DJ Cosmo Kilbs bisher erfolgreichstes Musikprojekt dar.

Im Jahr 1999 schloss Kilb einen umfangreichen „Rahmenexklusivvertrag“ mit der Hamburger Firma Edel Records in Bezug auf seine unter dem Dach seiner Firma House of Music Entertainment agierenden Labels Unsubmissive und Popmissive. In der Zusammenarbeit konnten unter anderem die Projekte Ayla, Pearls, Mythos ’n DJ Cosmo, Derb und Axel Konrad neben hohen Dance-Charts-Platzierungen in Deutschland auch in die offiziellen Charts geführt werden. Im Jahr 2002 schloss Unsubmissive mit Polydor einen Label-Exklusivvertrag.[1] Während dieser Zusammenarbeit wurden Künstler wie Ayla, Mythos ’n DJ Cosmo feat. Dario G und Mythos ’n Watergate, die kubanische Sängerin Malú und der australische Sänger Joey Perone in die Charts geführt.

Durch den Erfolg kam es dabei auch zu einer Zusammenarbeit mit dem englischen Musikprojekt Dario G, mit dem die gemeinsame Single Heaven Is Closer (Feels Like Heaven) veröffentlicht wurde, die ebenfalls im deutschsprachigen Raum die Singlecharts erreichte.

Weltweit verkauften sich Produktionen von Alex Kilb, bzw. Veröffentlichungen auf dessen Labels über 1 Mio. Mal. Insgesamt kam es zu fünf goldenen Schallplatten-Auszeichnungen.[2][3]

In den späten 2000er Jahren begann Kilb die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Giovanni Zarrella (Ex-Bro’Sis), den er u. a. produzierte und managte. Ebenso arbeitete er mit David Sterry (Real Life), Imagination und weiteren Acts der 80er und 90er. Der Launch der Gruppe Debbie Rockt!, die er im Jahr 2006 zusammenstellte, produzierte, managte und gemeinsam mit Sony BMG an den Markt führte, erregte branchenintern Aufsehen.[4]

2008 gründete er mit seiner Frau Daniela die Firma Vans for Bands, eine Autovermietung für Künstler und Bands, die speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmte Kleinbusse zur Vermietung anbietet.[5]

Im Jahr 2015 schloss er einen langfristigen Vertrag mit Universal Music für das aus dem schwäbischen Remstal stammende Elektropop-Projekt „Juno im Park“, welches von ihm produziert, gemanagt und gefördert wird. Nachdem im Jahr 2015 ein Feature für die 90er Jahre Trance-Helden Ayla & Taucher & York erfolgt war, für deren Song „Free Yourself“ Juno im Park den Gesang und die Melodie beisteuerten,[6] veröffentlichte die Band im Jahr 2016 ihre erste Single Never Gonna Give You Up, eine Coverversion des Klassikers von Rick Astley, zusammen mit der englischen Sängerin und YouTube-Star Hannah Trigwell.[7]

Chartplatzierungen

Als Künstler und Produzent

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[8][9]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen, Interpretation)
Anmerkungen Interpretation
 DE  AT  CH
1993 Te quierro
DE16
(20 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1993
Intrance
1994 Visions of Love
CH41
(2 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 1994
Intrance
1997 Te quierro ’97
DE63
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1997
Intrance
1999 The heart of the ocean (Titanic)
DE19
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1999
Mythos ’n DJ Cosmo
Unchained Melody
DE51
(6 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1999
Mythos ’n DJ Cosmo
Send me an angel
DE57
(6 Wo.)DE
CH87
(3 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 1999
Mythos ’n DJ Cosmo
2000 Hymn
DE68
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2000
Mythos ’n DJ Cosmo
2002 Heaven is closer (Feels like heaven)
DE57
(4 Wo.)DE
AT42
(6 Wo.)AT
CH87
(3 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 2002
Dario G meets Mythos ’n DJ Cosmo
A neverendíng dream
DE68
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2002
Mythos ’n Watergate
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Als Produzent

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10][11]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen, Interpretation)
Anmerkungen Interpretation
 DE  AT  CH
2003 Fotonovela
DE37
(8 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2003
Malú
2007 Ich rocke
DE53
(5 Wo.)DE
AT63
(2 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 2007
Debbie Rockt!
Nie mehr Schule + Popp Song
DE51
(6 Wo.)DE
AT46
(5 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 2007
Debbie Rockt!
Egal was ist (Album)
DE73
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2007
Debbie Rockt!
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Als Label

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13][14][15][16]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen, Interpretation)
Anmerkungen Interpretation
 DE  AT  CH
1998 Ayla Part II
DE56
(8 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1998
Ayla
Liebe
DE51
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1998
Ayla
1999 Nirwana (Album)
Erstveröffentlichung: 1999
Ayla
Ayla
Erstveröffentlichung: 1996
Ayla
2000 When winter calls
DE87
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2000
Pearls
2001 We hate to rock
DE41
(6 Wo.)DE
AT64
(3 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 2001
Essential DJ-Team
2002 Ong-Diggi-Dong?
DE44
(7 Wo.)DE
AT48
(5 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 2002
Essential DJ-Team
In Africa
DE78
(3 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2002
Derb
2003 Sun is coming out
DE57
(4 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2003
Ayla presents Yel
Love is a battlefield
DE86
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2003
Joey Perone
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Quellen

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