Alexander Schenk
österreichischer Fußballtorhüter
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Alexander Schenk (* 12. November 1978 in Klagenfurt am Wörthersee) ist ein österreichischer Fußballtorhüter, der auch als Torwarttrainer in Erscheinung tritt.
| Alexander Schenk | ||
Alexander Schenk (2008) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. November 1978 | |
| Geburtsort | Klagenfurt am Wörthersee, Österreich | |
| Größe | 180 cm | |
| Position | Torwart | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| SK Austria Klagenfurt | ||
| BNZ Kärnten | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –2003 | SK Austria Klagenfurt/FC Kärnten II[1][2] | [3]mind. 39 (0) |
| –2003 | SK Austria Klagenfurt/FC Kärnten[1] | [4]mind. 12 (0) |
| 2000–2001 | → Wolfsberger AC (Leihe) | 30 (0) |
| 2004 | BSV Juniors Villach | 1 (0) |
| 2004 | BSV Juniors Villach II | 2 (0) |
| 2004–2009 | DSV Leoben | 115 (0) |
| 2005–2006 | DSV Leoben II | 3 (0) |
| 2009–2010 | SK Maria Saal | 30 (0) |
| 2010–2014 | SK Austria Klagenfurt | 70 (0) |
| 2012 | → SK Maria Saal (Kooperation) | 9 (0) |
| 2014 | SG Annabichler/Austria Amateure | 13 (0) |
| 2014–2016 | ASKÖ Köttmannsdorf | 51 (0) |
| 2016 | KAC 1909 | 3 (0) |
| 2017–2018 | Annabichler SV | 31 (0) |
| 2018–2019 | ASK Klagenfurt | 24 (0) |
| 2019 | ASKÖ Köttmannsdorf | 0 (0) |
| 2020 | Annabichler SV | 0 (0) |
| 2020–2023 | ASKÖ Köttmannsdorf | 9 (0) |
| 2024 | Annabichler SV | 3 (0) |
| 2024–2025 | ASKÖ Köttmannsdorf | 3 (0) |
| 2025 | Annabichler SV | 0 (0) |
| 2026– | KAC 1909 | 0 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2007 | SC St. Peter-Freienstein (Jugend) | |
| 2018–2019 | ASK Klagenfurt (Jugend; TW-Tr.) | |
| 2019–2023 | ASKÖ Köttmannsdorf (TW-Tr.) | |
| 2025– | KAC 1909 (TW-Tr.) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere
Karrierebeginn in Klagenfurt
Schenk begann seine Vereinskarriere als Fußballspieler Mitte der 1980er Jahre im Nachwuchsbereich des SK Austria Klagenfurt. Zunächst durchlief er sämtliche Nachwuchsstationen sowie das Bundesnachwuchszentrum (BNZ) Kärnten und kam Mitte der 1990er-Jahre erstmals in der zweiten Mannschaft des Vereins sowie in der zwischenzeitlich aus dem Profifußball in die Kärntner Liga abgestiegenen Kampfmannschaft zum Einsatz. Nach dem Meistertitel 1995/96 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Mitte musste er in der Spielzeit 1996/97 noch dem Routinier Alexander Philipp den Vortritt geben, kam zum Saisonende hin jedoch zu drei Einsätzen in der Regionalliga. In der nachfolgenden Saison 1997/98, die mit dem Ziel einer beschleunigten Rückkehr in die Bundesliga in einer Spielgemeinschaft mit dem Villacher SV als FC Austria – VSV Kärnten bestritten wurde, fand er hinter den beiden routinierten Torhütern Christian Dietrichsteiner und Alexander Philipp keine Berücksichtigung und musste sich mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft begnügen. Auf Anhieb errang die Spielgemeinschaft den Meistertitel und konnte sich in der nachfolgenden Relegation auch gegen den SC Untersiebenbrunn, den Meister der Regionalliga Ost, durchsetzen.
Nach der Rückkehr in die zweitklassige Erste Division blieb Schenk weiterhin hinter Philipp und Dietrichsteiner zurück und kam daher 1998/99 nur in der in der Kärntner Liga vertretenen zweiten Mannschaft der Klagenfurter zum Einsatz. Dort war er zu Saisonbeginn zwar die Nummer eins im Tor, wurde jedoch nach sechs Meisterschaftseinsätzen zum Backup des etwas jüngeren Manuel Pirmann. Auch in der Spielzeit 1999/2000 änderte sich daran nach der Auflösung der Spielgemeinschaft im Sommer 1999 und der Umbenennung des Vereins in FC Kärnten nichts: Mit sieben Einsätzen in der Kärntner Liga blieb er die Nummer zwei hinter Pirmann. Am Ende der Saison gewann er mit dem Team die Meisterschaft und stieg in die Regionalliga Mitte auf. Zudem saß er in derselben Spielzeit erstmals bei zwei Ligaspielen der Profimannschaft auf der Ersatzbank, kam jedoch noch nicht zum Einsatz.
Durchbruch als Leihspieler und Rückkehr nach Klagenfurt
Im Sommer 2000 erfolgte Schenks leihweiser Wechsel innerhalb Kärntens zum Wolfsberger AC, dessen Herrenmannschaft zu dieser Zeit in der Regionalliga Mitte spielte. Als Stammtorhüter löste er den zum SVG Bleiburg abgewanderten Manfred Jesse ab und kam in allen 30 Meisterschaftsspielen der Wolfsberger zum Einsatz. Hinzu kamen vier Einsätze im ÖFB-Cup 2000/01, in dem die Kärntner bis ins Achtelfinale vordrangen und dort dem VfB Admira Wacker Mödling mit 0:3 unterlagen. In der Liga schafften die Wolfsberger mit 34 Punkten und auf dem 13. Platz rangierend nur knapp den Klassenerhalt.
Nach seiner Rückkehr in die Landeshauptstadt kam Schenk unter dem ständig wechselnden Trainerteam – seit Sommer 2000 war Walter Schachner als Cheftrainer im Amt – trotz seiner Spielpraxis in der Regionalliga nicht zum Zug. Bis November 2001 war er sogar nur die Nummer drei hinter dem nunmehrigen Stammtorhüter Roland Goriupp und dessen Vertreter Ronald Unger. In der Folge löste er Unger bis zum Saisonende als Ersatztorhüter des mittlerweile in die Bundesliga aufgestiegenen Vereins ab, der zudem amtierender Pokalsieger und ÖFB-Supercup-Sieger war. Einsätze für die Profimannschaft verzeichnete er in der Saison 2001/02 jedoch keine, kam jedoch über die gesamte Spielzeit verteilt auf 14 Einsätze für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Mitte. Nachdem die Kärntner die Saison auf dem fünften Platz und damit mit dem bis dahin besten Ergebnis der Vereinsgeschichte abgeschlossen hatten, kam Schenk, der zuletzt in der Saison 1996/97 in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, in der Saison 2002/03 rund zwei Monate vor seinem 24. Geburtstag zu seinem Profidebüt. Nachdem er in den Wochen davor in der Liga sowie in der erfolgreichen Qualifikation zum UEFA-Pokal 2002/03 gegen den FK Liepājas Metalurgs noch als Goriupps Backup wirkte, gab Schenk am 11. September 2002 bei einem 2:2-Heimremis gegen den SK Sturm Graz sein Bundesligadebüt, als der Stammtorhüter aufgrund einer Darmgrippe ausgefallen war.[5]
Im darauffolgenden Monat, in den auch das Ausscheiden der Kärntner in der ersten UEFA-Cup-Runde gegen Hapoel Tel Aviv fiel, musste Schenk erneut hinter den Nationaltorhüter zurücktreten. Er profitierte jedoch von dessen Verletzung, die sich dieser am 19. Oktober 2002 nach sieben Spielminuten gegen den Grazer AK zuzog, und ersetzte Goriupp in der Folge bis zur Winterpause. Neben neun Bundesligaeinsätzen für den FCK kam er in dieser Spielzeit auch zu 14 Einsätzen für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Mitte sowie zu einem Einsatz beim frühen Pokal-Aus gegen den SC Interwetten. Die zweite Mannschaft trat in dieser Saison in einer Spielgemeinschaft mit dem ASK Klagenfurt in Erscheinung. Die Profis zogen ohne Schenks Beteiligung ins Pokalfinale ein und unterlagen in diesem dem FK Austria Wien mit 0:3. Auch in der Saison 2003/04 nahm er hinter Goriupp lediglich die Reservistenrolle ein und kam weder im Supercup noch in der Liga oder im UEFA-Cup für sein Team zum Einsatz. Selbst in der zweiten Mannschaft, die ab dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit dem FC Welzenegg hatte, fand er bis zur Winterpause nur in drei Spielen unter Richard Huber Verwendung.
Über Bad Bleiberg zum Stammspieler in Leoben
Da er auch nach dem zehnten Trainerwechsel seit seinem ersten nachweisbaren Einsatz in der Saison 1996/97 kaum Berücksichtigung fand, wurde Schenk in der Winterpause 2003/04 zusammen mit Thomas Ambrosius, Heimo Vorderegger und Martin Morgenstern an den finanziell angeschlagenen BSV Bad Bleiberg abgegeben.[6] Der Verein hatte in der vorangegangenen Spielzeit nur knapp den Klassenerhalt geschafft und trat in dieser Saison in Kooperation mit dem FC Kärnten als BSV Juniors Villach als Satellitenklub des FC Kärnten an. Beim Satellitenklub wurde er von Hannes Haubitz, unter dem er davor bereits beim FC Kärnten gespielt hatte, jedoch kaum berücksichtigt. Hinter Routinier Adolf Preschern fungierte er nur als zweiter bzw. dritter Torhüter. Nachdem er in den Tagen zuvor zwei Einsätze für die in der Kärntner Liga spielende zweite Mannschaft absolviert hatte, kam er am 6. April 2004 bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen die SV Ried zu seinem einzigen Zweitligaeinsatz, bei dem er nach 83 Minuten aufgrund einer Notbremse mit der roten Karte des Platzes verwiesen wurde. Vom Strafsenat wurde er in weiterer Folge wegen rohen Spiels mit einer Sperre für ein Spiel belegt.[7] Bis zum Saisonende und der Auflösung der Kooperation sowie des Vereins im Sommer 2004[8] kam Schenk nicht mehr zum Einsatz.
Nachdem er seine bisherige Karriere ausschließlich in Kärnten verbracht hatte, zog es ihn im Sommer 2004 in die Steiermark, wo er beim Zweitligisten DSV Leoben als Ersatz für den zum Pasching abgewanderten Michael Gspurning unter Vertrag genommen wurde.[9] Der ehemalige Internationale Heinz Thonhofer, der seit der Winterpause 2002/03 als Cheftrainer der Obersteirer fungierte, setzte Schenk von Beginn der Saison 2004/05 an als Stammtorhüter ein. Aufgrund eines schweren Fouls in der 14. Meisterschaftsrunde gegen den SC Interwetten fasste der gebürtige Klagenfurter abermals eine Sperre von einem Spiel aus[10] und musste trotz kurzzeitiger Rückkehr nach Ablauf der Sperre dem Ersatztorhüter Robert Almer für einige Runden den Vortritt lassen. Im nachfolgenden Frühjahr kam Schenk wieder zu regelmäßigen Einsätzen, wurde jedoch zum Saisonende hin abermals durch Almer ersetzt. Bis zum Saisonende brachte es der 1,80 m große Schlussmann auf 24 von 36 möglichen Ligaeinsätzen, musste hierbei 28 Gegentreffer hinnehmen und schloss die Tabelle mit der Mannschaft auf dem fünften Platz ab.
Auch 2005/06 wurde er von Thonhofer wieder als Stammkraft eingesetzt. Am 19. August 2005 gelang ihm bei einer deutlichen 1:4-Niederlage gegen die Austria-Amateure eine Torvorlage, als er in der 79. Spielminute mit einem weiteren Ausschuss den 1:4-Anschlusstreffer von Marko Stanković vorbereitete. Nachdem Thonhofer nach der darauffolgenden Niederlage gegen den LASK – der sechsten in neun Spielen – von seinen Aufgaben entbunden worden war und ihm Dejan Stanković als Trainer nachfolgte, kam Schenk noch in vier Runden (darunter drei Niederlagen) zum Einsatz. Danach wurde er durch den im Sommer verpflichteten Gustav Kral ersetzt und kam erst wieder Mitte April 2006 zu Einsätzen in der zweithöchsten Fußballliga des Landes. Zwar verlor der DSV nach Schenks Rückkehr ins Tor nur eines von neun Spielen, schloss die Saison jedoch lediglich auf dem sechsten Tabellenplatz ab. Seine Einsatzzahlen stiegen daraufhin in der Spielzeit 2006/07 als Stanković ihn über die gesamte Saison als Stammtorhüter einsetzte und nur in den zwei letzten Saisonspielen Gustl Kral den Vortritt ließ. Die Montanstädter schlossen die Meisterschaft in weiterer Folge auf dem dritten Tabellenplatz ab. Neben seiner Tätigkeit als Torwart war er rund um diese Zeit auch als Jugendtrainer beim nahen SC St. Peter-Freienstein tätig.
In der darauffolgenden Spielzeit erhöhte sich die Anzahl der Torhüter im Kader der Leobener deutlich, wobei Schenk mit 28 bzw. 29 Jahren als routiniertester Akteur im Torwartteam galt. Anfangs kam er in dieser Rolle noch regelmäßig zum Einsatz, musste sich jedoch nach dem Abgang von Stanković kurz vor der Winterpause und der anschließenden Interimsphase unter Manfred Kohlbacher unter Nachfolgetrainer Walter Kogler ab dem Frühjahr mit der Reservistenrolle hinter dem neu verpflichteten Kooperationsspieler des SK Rapid Wien, Andreas Lukse, begnügen.[11] Nachdem der DSV Leoben unter Kogler nur knapp den Klassenerhalt geschafft hatte und im Sommer 2008 mit Heimo Kump ein neuer Cheftrainer verpflichtet wurde, geriet Schenks angestammte Position ins Wanken, nachdem über eine mögliche Verpflichtung von Michael Zaglmair vom LASK nachgedacht wurde.[12] Von einer Verpflichtung des Oberösterreichers wurde letztlich abgesehen, wodurch Schenk zunächst noch Stammspieler blieb. Nach einer deutlichen 1:8-Niederlage gegen den FC Magna Wiener Neustadt im Oktober 2008 wurde er jedoch aus dem Tor verdrängt und war fortan zumeist hinter dem deutlich jüngeren Rene Pösendorfer nur Ersatzmann. Im Frühjahr kam er dennoch zu weiteren Einsätzen, die sein Team allesamt verlor. Zu diesem Zeitpunkt stand der Verein, der bereits in der Winterpause Konkurs angemeldet hatte,[13] als Fixabsteiger fest und konnte sich auch sportlich nicht mehr erholen, sodass die Mannschaft ohnedies hätte absteigen müssen.
Rückkehr nach Kärnten
Im Sommer 2009 verschlug es den mittlerweile 30-Jährigen wieder in seine Kärntner Heimat, wo er anfangs beim SK Maria Saal unterkam und unter Trainer Ernst Mosser in allen 30 Meisterschaftsrunden über die volle Spieldauer im Tor stand. Nachdem 2009 auch sein finanziell angeschlagener Stammverein endgültig den Spielbetrieb einstellen musste und der noch junge SK Austria Kärnten im Jahr 2010 aufgelöst wurde, schloss sich Schenk im Sommer 2010 dem in der Regionalliga Mitte vertretenen SK Austria Klagenfurt an.[14] Beim Klub, der 2007 gegründet worden war, jedoch zuvor an keinem Spielbetrieb teilgenommen hatte und ab der Saison 2010/11 in einer Spielgemeinschaft mit dem SC St. Stefan im Lavanttal in das Spielgeschehen eingriff, fungierte Schenk als erster Torhüter der Vereinsgeschichte. Aufgrund einer Verletzung, die er sich Ende April 2011 zugezogen hatte, fiel er für den Rest der Saison aus und beendete die Meisterschaft mit dem Klub auf Rang 7. Beim als Aufstiegskandidat gehandelten Verein agierte er in der Spielzeit 2011/12 auch unter dem neuen Trainer Dietmar Thuller als Stammtorhüter, ehe ihn eine Verletzung, die er sich im September 2011 bei einem Spiel gegen den SAK Klagenfurt zugezogen hatte, bis zum Frühjahr außer Gefecht setzte. Danach musste er sich die Torhüterposition bis zum Saisonende mit einer Reihe jüngerer Teamkollegen teilen und kam nur noch zu unregelmäßigen Einsätzen. Die Meisterschaft schloss Schenk, der es auf 14 Ligaauftritte gebracht hatte, mit der Mannschaft auf dem sechsten Tabellenrang ab.
Im Sommer 2012 kam der Routinier für rund zwei Monate zum Kooperationsverein SK Maria Saal und absolvierte für diesen neun Einsätze in der Kärntner Liga, ehe er Ende September 2012 wieder zu seinem Stammklub nach Klagenfurt zurückkehrte. Hierbei wurde er von Bruno Friesenbichler und dem ihm im März 2013 folgenden Heimo Vorderegger wieder als Einser-Torwart eingesetzt. Teilweise fungierte er dabei auch als Mannschaftskapitän und beendete die Spielzeit 2012/13 mit dem Klub auf Platz 8. Außerdem zog er mit der Mannschaft ins Achtelfinale des ÖFB-Cups 2012/13 und verlor dieses gegen den späteren Pokalsieger FC Pasching. Unter Jože Prelogar blieb er in der Saison 2013/14 Stammtorhüter und übernahm zeitweise auch das Kapitänsamt, ehe er in der Winterpause 2013/14 zum viertklassigen Annabichler SV, dem damaligen Farmteam der Klagenfurter Austria, wechselte. In der restlichen Spielzeit kam er in der Spielgemeinschaft des Annabichler SV mit den Amateuren des SK Austria Klagenfurt auf 13 Einsätze in der Kärntner Liga.
Karriereausklang im Kärntner Unterhaus
Nach 70 Regionalligaeinsätzen in vier Spielzeiten wechselte er zur Saison 2014/15 zum ebenfalls in der Kärntner Liga spielenden ASKÖ Köttmannsdorf und etablierte sich unter Rudolf Perz, mit dem er bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hatte, als Stammtorhüter. Mit der Mannschaft belegte er im Endklassement Rang 3 und hängte noch eine weitere Saison bei den Köttmannsdorfern an und wurde mit dem Team Zehnter. Nach 51 Meisterschaftsspielen für den Klub wechselte er im Sommer 2016 eine Spielklasse tiefer zum KAC 1909. Für diesen absolvierte der mittlerweile 37-Jährige jedoch nur drei Ligaspiele und kehrte in der Winterpause 2016/17 innerhalb Klagenfurts zum Annabichler SV in die Kärntner Liga zurück. Hierbei wurde er jedoch nur als Backup verpflichtet und kam als solcher erst Mitte Mai 2017 zu ersten Einsätzen für die Mannschaft, die die Saison auf Rang elf abschloss. In dieser Zeit erlangte Schenk auch die ÖFB-Torwarttrainer-C-Lizenz. In der Spielzeit 2017/18 agierte der Routinier abermals als Stammkraft, musste jedoch bei seinen 25 Ligaauftritten in dieser Saison 61 Gegentreffer hinnehmen. Mit einem Torverhältnis von 27:77 wurde er mit dem Annabichler SV, der aufgrund einer Strafverifizierung auch einen Punkt Abzug erhalten hatte, Letzter und stieg mit dem Klub in die fünftklassige Unterliga West ab.
Nach dem Abstieg wechselte er zur Saison 2018/19 erneut innerhalb Klagenfurts zum Neo-Ligakonkurrenten ASK Klagenfurt.[15] Er absolvierte 24 Meisterschaftsspiele in der Unterliga West und wirkte nebenbei als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich des Vereins. Mittlerweile 40-jährig schloss er sich zur Saison 2019/10 ein weiteres Mal dem ASKÖ Köttmannsdorf an, wo er jedoch zu keinem Einsatz kam. In der Rückrunde der Saison 2019/20 hätte ein drittes Engagement in Annabichl folgen sollen; aufgrund der COVID-19-Pandemie und des damit verbundenen Spielabbruchs wurde er nicht mehr eingesetzt. Nach der Saison 2019/20 beendete Schenk seine Karriere als Aktiver vorzeitig. Bereits zu dieser Zeit war er als Torwarttrainer der ersten und zweiten Mannschaft des ASKÖ Köttmannsdorf tätig, dem er in dieser Funktion bis 2023 angehörte und für den er immer wieder auch aushilfsweise zu Einsätzen kam. Nachdem wenige Jahre zuvor die Pandemie Einsätze für den Klub verhindert hatte, hinterlegte Schenk in der Saison 2023/24 seinen Spielerpass kurzzeitig beim Annabichler SV, für den er zum Saisonende hin noch zu drei Meisterschaftseinsätzen kam. Danach kehrte er wieder nach Köttmannsdorf zurück, wo er in der Spielzeit 2024/25 seine vorerst letzten Pflichtspiele absolvierte. Bei seinem letzten Auftritt am 29. März 2025 war Schenk bereits 46 Jahre alt. Im Sommer 2025 hinterlegte er seinen Spielerpass beim Annabichler SV und trat zeitgleich als Torwarttrainer des KAC 1909 in Erscheinung, zu dem er im Jänner 2026 auch als Spieler wechselte.
Weblinks
- Alexander Schenk (Spielerprofil) in der Datenbank von transfermarkt.de
- Alexander Schenk (Trainerprofil) in der Datenbank von transfermarkt.de
- Alexander Schenk in der Datenbank des ÖFB (Spielerprofil)
- Alexander Schenk in der Datenbank des ÖFB (Trainerprofil)