Alexanderhöhe (Zwickau)
Erhöhung in Oberplanitz (Zwickau)
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Die Alexanderhöhe (bis 1908 Galgenberg genannt) in Oberplanitz (Zwickau) ist eine begrünte Erhöhung (378 m[1]) zwischen „Am Hammerwald“ und „Lengenfelder Straße“ und besteht heute aus einer großen Wiese, einer kleinen Parkanlage und einem städtischen Hundeplatz.
Geschichte und Nutzung
Der Berg wurde bis 1815 noch als Hinrichtungsstätte benutzt und war völlig kahl. 1906 erhielt der Zweigverein Planitz des Erzgebirgsvereins den Auftrag, den Berg landschaftlich zu gestalten. Bis 1913 wurden über 200 Bäume gepflanzt und sechs Bänke aufgestellt. An Ostern 1908 wurde der Galgenberg schließlich zu Ehren des Kammerherrn Alexander Joseph Karl Bernhard von Armin in „Alexanderhöhe“ umbenannt.
Der Erzgebirgszweigverein Planitz erhielt 1912 die Schankkonzession, wodurch das Schutzhäuschen auf der Erhöhung zu einer Gaststädte ausgebaut wurde. Pfingsten 1926 eröffnet, diente es dem Verein als Sitzungs- und Veranstaltungshaus. 1931 erwarb der Erzgebirgszweigverein das Gebiet der Alexanderhöhe käuflich.[2]
Ende der 1920er Jahre veröffentlichte Peter-Lang aus Oberplanitz das Lied D’ Alexanderhöh’, das die Gaststätte bewarb und im Selbstverlag des Erzgebirgszweigvereins Planitz erschien.[3]
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges enteignete man den Verein und löste ihn auf. Das Gebäude wurde 1991 endgültig verlassen und verwahrloste in den folgenden Jahren, bis es 1998 vollständig abbrannte.
Weblinks
- Die ehemalige Alexanderhöhe in Zwickau-Planitz Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. (ISGV)