Alexandre-Émile Auburtin

französischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Elie François Alexandre Émile Auburtin, auch Aubertin (* 30. April 1838 in Metz; † 18. Juli 1899 in Sèvres) war ein französischer Architekt.[1]

Leben

Alexandre-Émile Auburtin wurde 1838 in Metz geboren. Er war der Vater des später ebenfalls als Architekt tätigen Jacques-Marcel Auburtin. Ab 1857 studierte er an der École des Beaux-Arts in Paris bei Simon-Claude Constant-Dufeux. Während seiner Ausbildung wurde er mehrfach ausgezeichnet. Im Verlauf seiner beruflichen Tätigkeit erhielt Auburtin verschiedene Ehrungen. Dazu zählen eine Medaille der Société centrale des architectes français, eine Medaille beim Pariser Salon im Jahr 1883 sowie eine Medaille anlässlich der Weltausstellung in Paris im Jahr 1889. Alexandre-Émile Auburtin war vor allem in Paris tätig und prägte das Stadtbild mit mehreren öffentlichen Bauten. Er starb im Jahr 1899.[1]

Werk

Zu den wichtigsten Bauwerken von Alexandre-Émile Auburtin zählen mehrere kommunale und schulische Gebäude in Paris. Er war verantwortlich für den Bau des Rathauses des 14. Arrondissements sowie für den Festsaal im Rathaus des 12. Arrondissements. Darüber hinaus entwarf er mehrere Schulkomplexe, darunter die Schulbauten Dumesnil, Diderot und Jean Bouton. Sein Werk steht in der Tradition der akademisch geprägten französischen Architektur des 19. Jahrhunderts und ist eng mit den Ausbildungsprinzipien der École des Beaux-Arts verbunden.

Literatur

  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
  • Louis Hautecœur: Histoire de l’architecture classique en France. Band VII. Picard, Paris 1957.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI