Alexianer St. Josefs-Krankenhaus
Krankenhaus in Potsdam, Brandenburg
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Das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci ist ein Krankenhaus der Grundversorgung in der brandenburger Landeshauptstadt Potsdam. Die von den Alexianern geführte Einrichtung ist akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg und betreibt eine von zwei Notaufnahmen der Stadt.[3.1]
| Alexianer St. Josefs-Krankenhaus | ||
|---|---|---|
| Trägerschaft | Alexianer St. Josef Potsdam GmbH | |
| Ort | Potsdam | |
| Bundesland | Brandenburg | |
| Staat | Deutschland | |
| Koordinaten | 52° 23′ 57″ N, 13° 2′ 37″ O | |
| Regionalgeschäftsführer | Alexander Mommert[1] | |
| Versorgungsstufe | I (Grundversorgung) | |
| Betten | 248[2] | |
| Mitarbeiter | ca. 1100 | |
| davon Ärzte | 94 | |
| Fachgebiete | siehe Fachgebiete | |
| Zugehörigkeit | Alexianer GmbH | |
| Gründung | 1872 | |
| Website | www.alexianer-potsdam.de | |
| Lage | ||
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Geschichte
Waisenhaus
Bereits 1861 rief Pfarrer Franz Xaver Beyer anlässlich eines Dankesgottesdienstes für den preußischen König Wilhelm I. zur Gründung eines Waisenhauses auf, nachdem er bereits mehrere Waisen in Mietwohnungen neben der Kirche aufgenommen hatte. Dem Ruf folgten barmherzige Schwestern der Borromäerinnen aus Trier und bis 1868 wurde auf einem Grundstück unweit des Schloss Sanssouci das St.-Josef-Waisenhaus gebaut.
Umorganisation zum Krankenhaus
Nach der Choleraepidemie von 1866 und dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs wurden die Waisen aus Geldmangel in ein anderes Gebäude verlegt und das Gebäude 1872 in St. Josefs-Krankenhaus mit 25 Betten umbenannt. Bis 1896 erfolgten mehrfache Aus- und Umbauten, auf einem Nachbargrundstück wurde das Haus St. Maria in den Betrieb integriert und die Bettenkapazität stieg auf 150 an.
Während des Ersten Weltkriegs wurden Stationen für Kriegsverletzte eingerichtet, das Haus selber blieb von Zerstörung verschont. Die Ausbildung von Helferinnen bildete die Grundlage für die spätere Krankenschwesternschule. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden mehrere Gebäude von Bomben getroffen, die Schäden wurden bis 1950 behoben und Neubauten erweiterten die Bettenkapazität auf 300.

1998 erfolgte die Übernahme des Krankenhauses durch die Alexianer, ein Jahr später begannen die Planungen für Neubauten, aus dem ersten Bauabschnitt ging das St.-Alexius-Haus hervor, das 2006 eingeweiht wurde. Zehn Jahre später wurde der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. In einem dritten Bauabschnitt wurde von 2018 bis 2022 das ursprünglich Haus St. Josef saniert.[4]
Fachgebiete
Das Krankenhaus bietet Leistungen in den folgenden Bereichen:
Spezialabteilungen für unter anderem Brustschmerz-, Endometriose-, Herzinsuffizienz- oder Myompatienten sowie mehrere MVZs, Ambulanzen, eine palliativmedzinische Tagesklinik und eine Babyklappe ergänzen das Leistungsspektrum.
Im Krankenhaus werden pro Jahr rund 11.300 stationäre und 16.300 ambulante Fälle behandelt.[5]
Weblinks
- Website des Krankenhauses (deutsch)


