Alfons Fürst

deutscher, römisch-katholischer Theologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Alfons Fürst (* 11. November 1961 in Neudorf, heute Grafenau) ist ein römisch-katholischer Theologe.

Leben

Fürst studierte von 1982 bis 1989 Klassische Philologie und Katholische Theologie an der Universität Regensburg. Sein Habilitationsvater war Norbert Brox.[1] In seiner Probevorlesung im Berufungsverfahren für den Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster beschäftigte er sich 1998 mit ethischen Aspekten der Eschatologie des Origenes.[2] Seit 2000 ist Fürst nun Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 2008 bis 2010 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät. Alfons Fürst ist ausgewiesener Experte für Origenes und Mitherausgeber der Werke des Kirchenschriftstellers mit deutscher Übersetzung. Er gründete die Forschungsstelle Origenes, die am 24. Oktober 2008 eröffnet wurde[3], und ist Herausgeber der Reihe Adamantiana - Texte und Studien zu Origenes und seinem Erbe. Für Fürst ist Origenes der „Begründer der christlichen Philosophie“[4] sowie der „Begründer der Freiheitsphilosophie“.[5]

Fürst ist verheiratet und hat drei Kinder.[6]

Einzelnachweise

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