Alfred Behre
deutscher Chemiker
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Leben
Er wurde als Sohn des Kaufmanns Conrad Adolf Behre und dessen Ehefrau Emilie geborene Hanemann in Hamburg geboren.[1] Seine Vorfahren waren Ärzte, Apotheker und Geistliche.[3] Nach dem Besuch des Realgymnasiums des Johanneums in Hamburg studierte er unter anderem an der Universität Kiel, wo er zum Dr. phil. promovierte.[4] Das Thema seiner Dissertation 1901 lautete Beiträge zur Kenntnis der O-Acylverbindungen einiger Ketonsäureester, Diketone und verwandter Körper. Während seines Studiums wurde er 1896 Mitglied der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller und war auch Mitglied der Burschenschaft Franconia Münster.[5]
1906 wurde Alfred Behre Direktor des Städtischen Chemischen Untersuchungsamtes in Chemnitz, bis er die Stelle 1924 verließ.[1] 1924–1938 war er Direktor der Chemischen Untersuchungsanstalt Hamburg-Altona[6]. Er trug den Professorentitel.
Schriften (Auswahl)
- Beiträge zur Kenntnis der O-Acylverbindungen einiger Ketonsäureester, Diketone und verwandter Körper. Kiel 1901.
- Chemische Laboratorien und ihre neuzeitlichen Einrichtung und Leitung. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1928.
- Kurzgefasstes Handbuch der Lebensmittelkontrolle für Lebensmittelchemiker, Verwaltungs- und Gerichtsbehörden, sowie Erzeuger, Verkäufer und Verbraucher von Lebensmitteln. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1931.
- Chemisch- physikalische Laboratorien und ihre neuzeitliche Einrichtungen. Akademische Verlagsgesellschaft Becker & Erler, Leipzig 1942.
- Behre's Taschenbuch der Fischwarenkontrolle. Pflichte, Rechte, Kommentar. Keune, Hamburg 1948.
- Chemisch-physikalische Laboratorien und ihre neuzeitlichen Einrichtungen. Geest & Portig, Leipzig 1950.
Familie
Alfred Behre heiratete Maja Halgreen, deren Vater aus Dänemark-Schweden stammte, die Mutter kam aus Westfalen. Aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor.[3]
Literatur
- Herrmann A. L. Degener: Degeners Wer ist’s?. X. Ausgabe, Berlin 1935, S. 87.