Alfred E. Sarasin
schweizerischer Bankier und Politiker
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Leben
Sein Grossvater war Alfred Sarasin-Iselin. Sein Vater war der Bankier Bernhard Sarasin, der 1950 frühzeitig starb. Alfred E. Sarasin wurde Nachfolger in der Leitung des Bankhauses Sarasin. Von 1954 bis 2005 engagierte er sich weit über das eigene Geschäft hinaus für das Schweizer Bankwesen, präsidierte von 1965 bis 1986 für die Schweizerische Bankiervereinigung und wurde des Weiteren Präsident des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank.[1] 1987 wurde das Unternehmen A. Sarasin & Cie in eine Kommanditaktiengesellschaft mit dem Namen Bank Sarasin & Cie. umgewandelt.
Nach seinem Tod wurde das Bankhaus 2007 von den Bankiers Erik Sarasin, Andreas Sarasin und Yves Sarasin an die niederländische Rabobank verkauft. Die Rabobank verkaufte das Bankhaus wiederum an die Safra Group in Genf.[2]
Literatur
- Vierundvierzig Blüten für einen Präsidenten. Ein Blumenstrauss für Alfred E. Sarasin. Bank Sarasin & Cie, Basel 1997.
- Hermann Wichers: Alfred E. Sarasin. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Publikationen von und über Alfred E. Sarasin im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Peter Jeck: Die Sarasins – Aufstieg einer Dynastie. In: Tageswoche vom 22. Dezember 2011

