Alfred Eltz

österreichischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Alfred Eltz war Sohn des Advokaten Josef August Eltz († 1860). Er ging als Privatist ab 1844 ins Schottengymnasium in Wien und von 1848 bis 1851 ins Stiftsgymnasium Kremsmünster. Von 1851 bis 1855 studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Wien und war bis 1862 Advokaturskonzipient in Wien. Ab 1862 war er Mitbesitzer und ab 1868 Alleinbesitzer des Guts Stift Ardagger. Er starb am 28. Juli 1917 im Alter von 83 Jahren laut Sterbeeintrag an Altersschwäche, Lungenkatarrh, Schulterhalsbruch und Herzschwäche.

Alfred Eltz war von 1896 bis 1917 Mitglied im Niederösterreichischen Landtag (VII., VIII. und IX. Wahlperiode), als Abgeordneter des Großgrundbesitzes. Von 1876 bis 1911 war er auch Bürgermeister von Ardagger Stift. Er war Ritter des Ordens der Eisernen Krone dritter Klasse.[3]

Er war römisch-katholisch und ab 1868 verheiratet mit Hermine Fritsch, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hatte, wobei ein Sohn schon 1894 verstorben ist. Er war auch Schwager des Politikers Franz Groß (1815–1890) und von Josef Hermann Kudlich (1809–1886), einem Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Politische Funktionen

Alfred Eltz war vom 22. September 1885 bis zum 30. Januar 1907 Abgeordneter des Abgeordnetenhauses im Reichsrat (VII., VIII., IX. und X. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie Niederösterreich, Großgrundbesitz zuständig.

Klubmitgliedschaften

Alfred Eltz war ab 1885 im Deutsch-österreichischen Klub, ab dem 6. November 1888 bei den Vereinigten deutschen Linken, ab 1897 bei der Vereinigung von Großgrundbesitzern, ab 1898 bei der Vereinigung von verfassungstreuen Großgrundbesitzern und ab 1901 bei der Vereinigung der verfassungstreuen Großgrundbesitzer.

Literatur

Einzelnachweise

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