Alfred Kammer

deutscher Ökonom From Wikipedia, the free encyclopedia

Alfred Kammer ist ein deutscher Ökonom. Er ist Europadirektor des Internationalen Währungsfonds.

Werdegang

Kammer studierte Wirtschaftswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er den Bachelor ablegte. Anschließend absolvierte er ein Masterstudium an der State University of New York in Albany, am Kiel Institut für Weltwirtschaft und an der University of Southern California.

Seit 1992 ist Kammer für den Internationalen Währungsfonds (IWF) tätig. Von 1992 bis 1997 hatte verschiedene Positionen in der Abteilung für Währungsfragen und der Europaabteilung des IWF inne, wo er sich mit den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion befasste. Von 1997 bis 2000 war er als Vertreter des IWF in Russland tätig und beriet die russische Zentralbank. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Leiter der Afrika-Abteilung des IWF. Daraufhin war er von 2003 bis 2007 als Berater des stellvertretenden geschäftsführenden Direktors des IWF tätig. Von 2007 bis 2010 war er Direktor des Büros für Technische Hilfe im IWF. Ab 2010 war er stellvertretender Direktor der Abteilung für den Nahen Osten und Zentralasien. Es folgten Posten als stellvertretender Direktor der Abteilung Strategie, Politik und Überprüfung und ab 2017 als Stabschef des Büros des geschäftsführenden Direktors.

2020 wurde Kammer als Nachfolger von Poul Mathias Thomsen zum Europadirektor des IWF ernannt.[1]

Einzelnachweise

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