Alfred Veis
deutscher Lehrer und Rabbiner
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Alfred Veis, später: Alfred Vise (geboren 1893 in Stuttgart; gestorben 1957 in Blytheville) war ein deutscher jüdischer Religionslehrer und Rabbiner.
Leben
Veis begann als Lehrer und Geistlicher in Andernach, wo er von 1915 bis 1928 wirkte und auch jüdische Glaubensvereine gründete.[1] Ende 1928 wurde Veit zum akademischen Religionslehrer und stellvertretenden Rabbiner vom Hamburger Tempelverband berufen und war ab 1929 als Stellvertreter Bruno Italieners dort angestellt.[2] Er war 1936 Seelsorger am Israelitischen Krankenhaus und Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Veis wurde nach dem Novemberpogrom 1938 in das KZ Sachsenhausen verbracht. Nach seiner Entlassung konnte er 1939 in die USA emigrieren, wo er bis 1945 als Rabbiner in Clarksville (Tennessee) und dann bis zu seinem Tod 1957 in Blytheville als Seelsorger beim Militärflugplatz und als Rabbi am Temple Israel tätig war.[3]
Werke (Auswahl)
- Die Prediger des Hamburger Tempels. In: Jüdisch-liberale Zeitung, 11 (1931) 19.08.1931;