Alfredo Poveda
ecuadorianischer Militär, Rechtsanwalt und Politiker, Präsident von Ecuador
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Alfredo Ernesto Poveda Burbano (* 24. Januar 1926 in Píllaro, Tungurahua; † 7. Juni 1990 in Miami) war ein ecuadorianischer Militär, der vom 11. Januar 1976 bis 10. August 1979 Diktator der Republik Ecuador war.

Werdegang
Poveda hat seine militärische Ausbildung in den USA, Argentinien und Brasilien absolviert und war Marinekommandant und Militärattaché der Marine in Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Nach dem Putsch, der ihn an die Macht brachte, wurde er zum Admiral ernannt.
1973 wurde er Innenminister von Ecuador. Nach der Absetzung Guillermo Rodríguez Laras übernahm Poveda Anfang 1976 die Führung der Militärjunta, die neben ihm aus General Guillermo Duran Arcentales und General Luis Leoro Franco bestand. In seine Amtszeit fällt der Erlass der Verfassung von 1978, die 1979 die Rückkehr zur Demokratie ermöglichte.
Nach dem Ende der Militärdiktatur in Ecuador zog sich Poveda in den Ruhestand zurück. Er erlag im Juni 1990 einem Herzinfarkt.[1]
Literatur
- Alfredo Poveda Burbano in: Internationales Biographisches Archiv 37/1990 vom 3. September 1990, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
- Reuters, Alfredo Poveda, 64; Led Junta in Ecuador, New York Times, 9. Juni 1990 (englisch)
- Alfredo Poveda Burbano in Encyclopædia Britannica Online (englisch)