Alke Reeh

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Leben und Werk

Alke Reeh wurde in München geboren. Nach einem Studium der Metallgestaltung an der Fachhochschule Hildesheim (1981 bis 1984) wechselte sie an die Kunstakademie Düsseldorf (1984 bis 1990) und schloss das Studium als Meisterschülerin bei Klaus Rinke ab. Neben rein bildhauerischen Werken entstehen Fotografien und digitale Arbeiten.[2]

2009 hielt sich Alke Reeh im Rahmen eines Stipendiums sechs Monate in Mumbai auf. Dort entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit der Malerin Shruti Mahajan. 2010 stellten sie erstmals gemeinsam im Fieldinstitut Museum Insel Hombroich aus. 2012 und 2013 folgten drei Ausstellungen Drehen und Wenden im Kunstverein Xanten, DreiGiebelHaus, Städtische Galerie Alte Post Neuss, Stadtmuseum Siegburg.[3][4] Alke Reeh wurde mit mehreren Stipendien gefördert, unter anderem: Misk Foundation Riad, Saudi Arabien (2017), Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (2018), Stiftung Kunstfond (2020/21).[5]

Die Werkgruppe Flächen und Stege besteht aus Reliefs, die oft das menschliche Maß übersteigen. Die Ornamente in Form von Waben, Kästchen, Dreiecken und Schrägen sind in sich stabil. Stege, die durch den Prozess des Nähens und Faltens entstanden sind, halten die Stoffskulpturen in Form. „In der Falte liegt ein wesentliches Potential für den Raum. Aus einem kompakt zu­­sam­­mengelegten Objekt entsteht bei dem Prozeß des Auseinanderfaltens ein in den Raum greifender Körper. Dieser umschließt Raum, trennt ihn in innen und au­ßen, in davor und dahinter“, hat Alke Reeh 2016 in einem Statement für eine Ausstellung geschrieben.[1]

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

  • 1988: Unterwelt, 1989 Kunstverein Langenhagen, Langenhagen[6]
  • 2009: Skulpturen und Fotografien, Galerie Januar, Bochum[7]
  • 2012: déjà vu – Wege einer Form, Schloss Pillnitz, Dresden[8]
  • 2014: Linien – Alke Reeh und Shruti Mahajan, Kunstmuseum Bochum, Bochum[3]
  • 2015: SPAM Contemporary Düsseldorf (mit Eva Maria Kollischan)
  • 2016: talking between objects, Gyan Museum, Jaipur, Indien
  • 2017: Odysses Gallery, Mumbai, Indien (kuratiert von Arshiya Lokhandwala)
  • 2019: drehen und wenden, Galerie der Stadt Backnang
  • 2023: im Rauschen des Windes, Villa van Delden, Ahaus
  • 2024: Von der Fläche zum Raum, Kunstverein Lüneburg[9]

Gruppenausstellung

  • 2016: Faster then Light, Yinchuan Biennale, Yinchuan China (kuratiert von Bose Krishnamachari)
  • 2017: Misk Art Festival, Riad Saudi Arabien
  • 2018: Ausbruch aus der Fläche, Marta Herford, Herford
  • 2019: Innenansicht, Osthaus Museum Hagen, Hagen
  • 2020: Tranzparenz und Dichte, Flottmann-Hallen, Herne
  • 2022: Inspiration Japan, Galerie Schloss Bonndorf (mit Rapedius und Raffi Kaiser)
  • 2023: Prussian Blue, KNMA Museum, Delhi Indien
  • 2024: Die GROSSE Museum Kunstpalast, Düsseldorf
  • 2025: Serendipity Artfestival, Goa Indien, (unterstützt durch das Goethe-Institut New Delhi)
  • 2026: Linie Fläche Raum, Museum Ratingen, Ratingen

Auszeichnungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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