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Alla Wladimirowna Kusmina

russische Politikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Alla Wladimirowna Kusmina (russisch Алла Владимировна Кузьмина; * 23. Mai 1963 in Dünaburg, Lettische SSR) ist eine sowjetische bzw. russische Philosophin, Hochschullehrerin und Politikerin.[1]

Alla Wladimirowna Kusmina

Leben

Kusmina, Tochter des leitenden Komsomol- und Parteifunktionärs Wladimir Schewtschenko, schloss das Studium an der Komsomol-Hochschule beim Komsomol-Zentralkomitee 1984 ab.[2]

Darauf lehrte Kusmina 1985–1986 Geschichte und Gesellschaftslehre am Mechanik-Technikum des Exekutivkomitees des Moskauer Stadtsowjets und war 1986–1989 Komsomol-Sekretärin in einem Moskauer Rajon.

Nach der Aspirantur an der Moskauer Staatlichen Sozial-Universität verteidigte sie dort ihre Kandidat-Dissertation über moralische Aspekte eines liberalen Konzepts einer gerechten Gesellschaft mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der philosophischen Wissenschaften.[3] Ihre Doktor-Dissertation über sozial-kulturelle Traditionen der Staatsorgane in Russland vereidigte sie 1997 erfolgreich für die Promotion zur Doktorin der philosophischen Wissenschaften.[4]

An der Moskauer Staatlichen Universität für Kultur lehrte Kusmina ab 1997 als Dozentin am Lehrstuhl für Kulturtheorie, Ethik und Ästhetik. Sie wurde 1998 russische Vertreterin beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen in Genf.

Von 1997 bis 2003 koordinierte Kusmina Programme und Konferenzen des internationalen Wohltätigkeitsfonds Gesundheit und Spiritualität der Nationen. Sie wurde 2003 Präsidentin des internationalen Wohltätigkeitsfonds Familien Russlands (nach bekanntgewordenen Unregelmäßigkeiten der Geschäftstätigkeit des Fondsbüros wurde 2017 die Auflösung des Fonds angeordnet).

Als Kandidatin der Partei Gerechtes Russland wurde Kusmina 2007 in die Staatsduma gewählt (Duma V bis 2011) und war stellvertretende Vorsitzende des Komitees für gesellschaftliche Vereinigungen und Religionsorganisationen.[5] Mit Wiederwahl 2011 in der Jüdischen Autonomen Oblast gehörte sie auch der Duma VI bis 2016 an, worauf sie weiterhin in der Oblast Sachalin wiedergewählt wurde.[1]

Wegen Beteiligung an Beschlüssen der Staatsduma zum Russisch-Ukrainischen Krieg steht Kusmina auf den Sanktionslisten der Ukraine.[1]

Ehrungen, Preise

Einzelnachweise

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