Alles klar auf der Andrea Doria

Album des deutschen Rocksängers Udo Lindenberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Alles klar auf der Andrea Doria ist das dritte Studioalbum des deutschen Rocksängers Udo Lindenberg. Das Album erschien im Dezember 1973 und wurde mit dem neu gegründeten Panik-Orchester eingespielt. Mit über 100.000 verkauften Einheiten avancierte das Album zum ersten kommerziellen Erfolg Lindenbergs.

Veröffent-
lichung

15. Dezember 1973

Aufnahme

Juli 1973[1]

Format(e)

CD, LP, MC

Schnelle Fakten Studioalbum von Udo Lindenberg & das Panik-Orchester, Veröffent-lichung ...
Alles klar auf der Andrea Doria
Studioalbum von Udo Lindenberg & das Panik-Orchester

Veröffent-
lichung

15. Dezember 1973

Aufnahme

Juli 1973[1]

Label(s)

Telefunken/Teldec

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Baroque Pop, Boogie-Woogie, Deutschrock, Dixielandjazz

Titel (Anzahl)

10 (+ Bonustitel)

Länge

33:10 (+ Bonustitel)

Besetzung

siehe Mitwirkende

Produktion

Thomas Kukuck, Udo Lindenberg

Studio(s)

Teldec-Studios, Hamburg

Chronologie
Daumen im Wind
(1972)
Alles klar auf der Andrea Doria Ball Pompös
(1974)
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Entstehung und Veröffentlichung

Gottfried Böttger (l.) und Udo Lindenberg in der Hamburger Musikhalle (1974)

Udo Lindenberg war mit dem erklärten Ziel aus der Provinz nach Hamburg gekommen, in der Hansestadt Karriere zu machen. Um 1973 war Udo bestens mit der Hamburger Szene vernetzt. Er war ein etablierter Jazzschlagzeuger und hatte mit dem Lied Hoch im Norden von seinem Album Daumen im Wind einen regionalen Achtungserfolg als Sänger abgeliefert. Lindenberg trat häufiger in der Musikerkneipe Onkel Pös Carnegie Hall auf und lebte mit Marius Müller-Westernhagen und Otto Waalkes in der „Villa Kunterbunt“ am Rondeel 29 in einer produktiven Wohngemeinschaft. Von Westernhagen stammte der Hinweis, für die Texte glaubhafte Charaktere zu erfinden, von Waalkes kam die Inspiration für lustige Namen.[2]

Im Juni 1973 gründete Udo mit seinem Jugendfreund Steffi Stephan, dem Ragtime-Pianisten Gottfried Böttger, Karl „Brutal“ Allaut, Backi Backhausen und Judith Hodosi die Ramba-Zamba-Band, die am 13. August 1973 erstmals als Panik-Orchester auftrat.[3] Die Proben für das Album fanden im Frühling 1973 in einer Scheune am Nevinghoff in Münster statt. Die Musiker wohnten zu der Zeit bei Steffi Stephan in einer Wohngemeinschaft am Friesenring 77.[4] Bereits im Juli 1973 begannen in den Hamburger Teldec Studios die Aufnahmen für das Album.

Die Erstveröffentlichung von Alles klar auf der Andrea Doria erfolgte am 15. Dezember 1973 bei Telefunken. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit zehn Titeln (Katalognummer: SLE 14719-P). Im September 1987 erschien es in seiner Originalausführung erstmals als CD bei Teldec (Katalognummer: 8.21138). Diese wurde im Oktober 2002 neu bei Telefunken aufgelegt, mit den beiden Bonustiteln Tief im Süden und Rock ‘n’ Roll Band (Katalognummer: 0927-45292-2).[5]

Geschrieben wurden alle Lieder vom Interpreten, während Thomas Kukuck weitgehend allein für die Produktion verantwortlich war. Bei dem Titelgeber Alles klar auf der Andrea Doria und bei Cello unterstützte Lindenberg die Produktion.[5]

Albumtitel

Der Albumtitel bezieht sich auf den untergegangenen italienischen Luxusliner Andrea Doria, der nach dem Zusammenstoß mit dem schwedischen Passagierschiff Stockholm am 26. Juli 1956 vor der Küste der Vereinigten Staaten gesunken ist. Die anschließende Rettungsaktion, bei der 1660 der 1706 Passagiere und Besatzungsmitglieder gerettet werden konnten, war die bis dahin größte Rettungsaktion in der Geschichte der zivilen Seefahrt, die gemessen an der Zahl der geretteten Personen nur von der Havarie der Costa Concordia im Jahr 2012 übertroffen wurde. Der gereimte Ausspruch „Alles klar auf der Andrea Doria“ behauptet, dass alles in Ordnung geht, und ist daher sarkastisch gemeint.[6]

Gestaltung

Für das Design der Schallplattenhülle und die abgedruckten Fotos war J. Arthur Cartens verantwortlich. Das Frontcover zeigt Lindenberg an Bord eines Tourbusses, neben dem Fahrer sitzend und eine Zeitung lesend. Mit der linken Hand gießt er sich aus einer grünen Flasche ein Glas Sekt ein, in der rechten Hand hält er eine angezündete Zigarre und eine Ausgabe der russischen Zeitung Правда („Prawda“, deutsch: „Wahrheit“, das Zentral- und Propagandaorgan der Kommunistischen Partei der Sowjetunion). Hinter ihm sitzen Mitglieder der Band.[1]

Inhalt

Die Langspielplatte steckt voller autobiografischer Erlebnisse, intertextueller Verweise und popkultureller Anspielungen in Form von Namedropping. In chronologischer Reihenfolge erwähnt werden neben dem Passagierschiff Andrea Doria die Szenekneipe Onkel Pö, Bernie Flottmann (in Alles klar auf der Andrea Doria), Andy Warhol (in Boogie-Woogie-Mädchen), James Dean, Elvis Presley, Paul McCartney, Mick Jagger, David Bowie (Ganz egal), Jeremia (Du heißt jetzt Jeremias), Hermann Hesse und Jerry Cotton (Er wollte nach London).

Alles klar auf der Andrea Doria

Das Album beginnt mit dem Titellied Alles klar auf der Andrea Doria. Der von Dixielandjazz beeinflusste Rocksong versetzt den Zuhörer direkt in die Musikerkneipe Onkel Pö, Treffpunkt der sogenannten Hamburger Szene.[7] Udo Lindenberg, der mit seinen Mitmusikern Stammgast im Onkel Pö war, besingt ein Kneipen-Panoptikum, das aus fiktiven Typen und realen Personen dieser Szene besteht. Da gibt es das Groupie „Rosa oder so“, dann „Paula aus Sankt Pauli, die sich immer auszieht“, und eine gewisse „Lola hat Geburtstag“, aber ihre besten Tage schon hinter sich. Hauspianist Gottfried Böttger, der auch Mitglied des Panik-Orchesters war, wird ebenso mit einem Vers verewigt wie der Türsteher und Roadie Bernie Flottmann. Die in der Eingangszeile erwähnte Rentnerband wurde erst im Jahr darauf mit Peter Petrel und Willem am Gesang Realität. Obwohl alles drunter und drüber geht, singt Udo mit einer Portion Galgenhumor, dass alles in Ordnung ist.[8]

Boogie-Woogie-Mädchen

Thema des Liedes ist die besondere Verbindung zwischen dem Star auf der Bühne und dem Publikum, personifiziert durch ein namenloses rothaariges Mädchen. Eine Rockband kommt auf ihrer Tour wieder in der Stadt vorbei, wo dem Sänger vor einem Jahr im Publikum ein Mädchen aufgefallen ist, das ganz in der Musik aufging. Der Sänger hofft, sie wiederzusehen. Als die Band ihren großen Hit spielt, beschreibt der Sänger das Bandgeschehen hinter sich mit den Worten „der Trommler hinter mir rockte los wie ‘n Verrückter, und der Typ da am Bass wie ein vom Jenseits Geschickter“.[9] Die Ekstase auf der Bühne überträgt sich auf das Publikum, und das Boogie-Woogie-Mädchen tanzt schweißgebadet. Das Lied Boogie-Woogie-Mädchen ist eine Liebeserklärung an die Live-Atmosphäre auf Rockkonzerten.

Nichts haut einen Seemann um

In dem wehmütigen Seemannslied hockt ein pensionierter Kapitän am Kneipentresen, betrinkt sich mit Rum und trauert den alten Zeiten nach. Damals fuhr der „schnelle Junge“ mit dem Schiff über die Weltmeere, die Ansichtskarten über dem Tresen zeugen noch davon. Der alte Kapitän kommt in die Kneipe, wenn die Boote noch draußen sind, und verlässt das Lokal, wenn die jungen und aktiven Seeleute zurückkehren, denn sie sollen seine Traurigkeit nicht sehen. Der Titel des Liedes ist ironisch gemeint, denn während er behauptet, dass einen Seemann nichts umhauen kann, zeigt der Text das genaue Gegenteil: Der alte Seebär ist heute schon nach drei Gläsern betrunken, früher konnte er hingegen „zehnmal mehr vertragen“.[10]

Ganz egal

Das Lied beginnt mit einem einminütigen, instrumentalen Intro im zeitgenössischen Hardrock-Stil. Im anschließenden Gesangsteil thematisiert Lindenberg die Veränderung der Geschlechterrollen in seiner Generation. Lindenberg nennt Pop-Ikonen wie James Dean, Elvis Presley, David Bowie, Paul McCartney von den Beatles und Mick Jagger von den Rolling Stones als Beispiele für das Aufbrechen klassischer Männlichkeitsideale und dem Zulassen der femininen Seite des Mannes. So war James Dean angeblich der erste Mann, „der geweint hat auf der Leinwand“, und Elvis „bewegte die Hüften wie ne Frau“. Die Kernbotschaft des Liedtextes ist, dass die Anziehungskraft und der Charakter eines Menschen wichtiger sind als die Frage, ob man „Junge oder Mädchen“ ist. Trotz dieser inneren Überzeugung fehlt dem lyrischen Ich am Ende des Songs der Mut, diese neue Offenheit auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. In einem Interview von 2014 sprach Lindenberg über seine eigene Unsicherheit als Teenager: „Ich wusste nicht, bin ich der Frauenheld, oder kann ich der werden, oder bin ich vielleicht auch ein bisschen schwul? Es gab schon so Zeiten, wo ich nicht so genau wusste, wer ich war. Das waren so die typischen Zeiten des Erwachsenwerdens, wo man auch so über sich selber stolpert.“[11]

Mädchen aus Ostberlin

Das Lied hieß ursprünglich Wir wollen doch einfach nur zusammen sein, es wurde aber unter dem prägnanten Titel Mädchen aus Ostberlin bekannt. Das Thema des Songs ist die deutsche Teilung, anschaulich gemacht durch eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Der gerade erst unterzeichnete Grundlagenvertrag vom 21. Juni 1973 hatte das Verhältnis zwischen BRD und DDR entschärft und erleichterte es Westdeutschen, für Tagesbesuche in den Ostteil Berlins zu reisen. Lindenberg lernte bei seinem Berlin-Besuch „Manuela“ aus Pankow kennen und verliebte sich in sie. Allerdings fand die Liebesnacht ein jähes Ende, denn Udo musste „spätestens um zwölf wieder drüben sein“, denn er hatte nur einen Tagesschein. Das Lied Mädchen aus Ostberlin sowie das Musical Hinterm Horizont erzählen die Liebesgeschichte zwischen Udo und Manuela.[12][13]

Die Zeile „und ihr träumt von einem Rockfestival auf dem Alexanderplatz mit den Rolling Stones und ‘ner Band aus Moskau“ ist von den X. Weltjugendfestspielen der Jugend, die vom 28. Juli bis zum 5. August 1973 in Ost-Berlin stattgefunden haben, inspiriert.[14] Lindenberg blieb dem Thema Deutsche Teilung treu und schrieb dazu später die Songs Rock ’n‘ Roll Arena in Jena (auf der LP Sister King Kong von 1976), Sonderzug nach Pankow (auf Odyssee von 1983) und Der Generalsekretär (auf Feuerland von 1987).[15]

Cello

Das Lied beginnt mit einem Streichquartett und kann von der kargen Produktion her stilistisch dem Barock-Pop zugeordnet werden. Im Text geht es um die Erinnerung an eine Cello spielende Jugendliebe, der der Autor stets zu ihren Auftritten hinterhergetrampt ist. Laut Lindenberg gab es für die Cellistin ein reales Vorbild namens „Jule“ – seine erste große Liebe. Jule war Schwimmerin und Turmspringerin. Udo machte jedoch aus poetischen Gründen aus der Turmspringerin eine Cellistin.[16]

Er wollte nach London

In dem Lied, das autobiografische Elemente enthält, erzählt Lindenberg die Entwicklungsgeschichte eines jungen Mannes, der versucht, durch die Flucht aus seinem Elternhaus der geistigen Enge der Provinz zu entkommen, nur um in London und Paris festzustellen, dass die Reise eigentlich nach innen gehen muss.[17] Die erste große Selbsterkenntnis des 19-jährigen Ausreißers heißt Eigenverantwortung: „…und er glaubt auch nicht mehr so daran, dass es nur an der Umgebung liegt. Vielleicht kommt es doch mehr auf einen selber an“. Lindenberg verwendet hier Motive, die er bereits zuvor in Trampersongs wie Daumen im Wind und Good Life City („eine bessere Welt kann auch er nicht zaubern, da muss man sich selbst drum kümmern, und ich fang jetzt damit an!“) verwendet hat.[18]

Die größte Liebe

Mit nur 48 Sekunden Spieldauer ist Die größte Liebe (meines Lebens) das kürzeste Lied auf dem Album. Der Kurzschlager im Gewand eines Gute-Laune-Songs parodiert die deutsche Liebeslyrik.[19]

Titelliste

Weitere Informationen #, Titel ...
# Titel Autor(en)[5] Produzent(en)[5] Länge
Seite 1
01. Alles klar auf der Andrea Doria Udo Lindenberg Thomas Kukuck, Udo Lindenberg 3:48
02. Boogie-Woogie-Mädchen Udo Lindenberg Thomas Kukuck 3:21
03. Nichts haut einen Seemann um Udo Lindenberg Thomas Kukuck 5:06
04. Ganz egal Udo Lindenberg, Karl Allaut Thomas Kukuck 4:18
Seite 2
05. Du heißt jetzt Jeremias Udo Lindenberg Thomas Kukuck 2:53
06. Wir wollen doch einfach nur zusammen sein (Mädchen aus Ost-Berlin) Udo Lindenberg Thomas Kukuck 3:06
07. Dr. Chicago (Instrumental) Udo Lindenberg, Gottfried Böttger Thomas Kukuck 3:00
08. Cello Udo Lindenberg Thomas Kukuck, Udo Lindenberg 2:59
09. Er wollte nach London Udo Lindenberg Thomas Kukuck 3:56
10. Die größte Liebe Udo Lindenberg Thomas Kukuck 0:48
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Mitwirkende

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[20]23 (25 Wo.)25
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Auszeichnungen für Musikverkäufe

In Deutschland verleiht der BVMI seit 1975 Schallplattenauszeichnungen nach einem festen Regelwerk. Lindenberg bekam für über 100.000 verkaufte Einheiten von Alles klar auf der Andrea Doria zuvor eine Silberne Schallplatte von seinem Label überreicht.[21] Das Album übertraf alle Erwartungen und hielt sich monatelang in den Charts. Infolgedessen bekam Lindenberg einen Millionen-Plattenvertrag von seiner Plattenfirma.[22]

Weitere Informationen Land/Region, Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe) ...
Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Deutschland (BVMI)[21] Silber100.000
Insgesamt 1× Silber
100.000
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Rezeption

Der Spiegel war nur mäßig begeistert und bezeichnete Lindenbergs Poesie als „Texte mit hinkenden Versfüßen und klappernden Reimen“. Positiv hervorgehoben wurde jedoch, dass Lindenberg als Pionier einer deutschsprachigen Rockmusik auftrat:

„Lindenberg ist der erste, der die Kluft zwischen Rock-Underground und Schlagermarkt in der Bundesrepublik mit deutschen Songtexten zu überwinden beginnt. Statt wie das Gros der Schlager-Reimer plakative Leerformeln von Liebesglück und Abschiedsschmerz aneinanderzureihen, statt wie die meisten Polit-Rocker altbackene Agitpop-Parolen zu dreschen, erzählt der Drummer in trockenem Keller-Jargon Geschichten von sich und aus seinem Milieu.“

Der Spiegel (9/1974)[23]

Frank Eisenhuth bezeichnete das Album auf Allmusic als einen „Klassiker der deutschen Rockmusik“ und verglich es in seiner Bedeutung für die deutsche Musikszene mit Meisterwerken wie Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band von den Beatles und Pet Sounds von den Beach Boys. Lindenbergs witzige und an Wortspielen reiche Texte spiegelten den Zeitgeist der jungen Generation der 1970er-Jahre, und das Panik-Orchester setzte diese Ideen gekonnt in Musik um.[6]

Thomas Hüetlin urteilte in seiner zusammen mit Lindenberg verfassten Biografie Udo: „Was aber die Songs zu einer blitzartigen Liebesaffäre für jeden halbwegs wachen jungen Menschen in der Bundesrepublik des Jahres 1973 werden ließ, war die Tatsache, dass hier auf einmal Dinge zusammenkamen, die man so aus Deutschland überhaupt noch nicht gehört hatte: Supermusik, Supertexte, und man verstand, im Gegensatz zu den Beatles oder Bob Dylan, jedes Wort.“[24]

Noah Schneider schreibt in seiner Lindenberg-Biografie, das Album sei „die Geburtsurkunde eines neuen, selbstbewussten deutschen Rock-Genres.“ Lindenberg besetzte damit eine „Lücke zwischen dem oft sperrigen, avantgardistischen Krautrock auf der einen und dem seichten, formelhaften Schlager auf der anderen Seite.“[25]

Literatur

Einzelnachweise

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