Alloxydim

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Alloxydim ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Cyclohexandione.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Alloxydim
Vereinfachte Strukturformel ohne vollständige Stereochemie
Allgemeines
Name Alloxydim
Andere Namen
  • (1RS)-3-[(E)-1-(Allyloxyimino)butyl]-4-hydroxy-6,6-dimethyl-2-oxocyclohex-3-encarbonsäuremethylester
  • 2,2-Dimethyl-4,6-dioxo-5-{(1E)-1-[(2-propen-1-yloxy)­imino]butyl}cyclohexan­carbonsäuremethylester
Summenformel C17H25NO5
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff (Natriumsalz)[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 259-732-6
ECHA-InfoCard 100.054.284
PubChem 135571111
ChemSpider 37860
Wikidata Q27155664
Eigenschaften
Molare Masse 323,39 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

185,5 °C[2]

Dampfdruck

>0,133 mPa (25 °C)[2]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser[1]
  • löslich in organischen Lösungsmitteln[3]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]

Natriumsalz

Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 332
P: 261271304+340+312[1]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
Schließen

Eigenschaften

Tautomeriestabilisiertes Natriumsalz ohne vollständige Stereochemie

Alloxydim ist als Natriumsalz ein sehr hygroskopischer farbloser Feststoff, der löslich in Wasser ist.[1] Es ist in trockenem Zustand stabil bei 50 °C für 30 Tage.[2] In saurer wässriger Lösung zersetzt es sich.[4]

Verwendung

Alloxydim wird als systemisch wirkendes, selektives Gras Herbizid verwendet. Es wirkt durch Hemmung der Acetyl-CoA-Carboxylase und ist in der EU nicht zugelassen.[5] Es wurde 1976 von Nippon Soda entwickelt und 1980 auf den Markt gebracht.[6][7] In der BRD war es von 1978 bis 1989, in der DDR von 1980 bis 1992 zugelassen.[8]

Einzelnachweise

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