Alois Vogler
deutscher Bildhauer und Restaurator
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben und Wirken
Alois Vogler wurde in Berghof, damals Gemeinde Buching, geboren.[1] Er erhielt eine Ausbildung als Holzbildhauer und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Vogler lebte in Füssen[2] und schuf mehrere öffentliche Kunstwerke für die Stadt. Er bekam auch außerhalb von Füssen öffentliche Aufträge. So schuf er unter anderem Werke für die Wieskirche bei Steingaden sowie für die Orte Lechbruck, Bernbeuren, Paderborn, St. Peter-Ording, Hünfeld, Reichelshofen, Bangalore in Indien und Njombe in Tansania.[3]
Als Bildhauer und Zeichner schuf er seine Werke hauptsächlich aus Bronze, Stein und Holz. Inhaltlich konzentrierte er sich vor allem auf die Darstellung des Menschen, auf Porträts sowie auf christlich geprägte Themen.[4] Neben seiner künstlerischen Arbeit war er zudem als Restaurator tätig, etwa im Franziskanerkloster Füssen und in der Krippkirche in Füssen.[3]
Vogler war verheiratet mit Marlies Stöger, die ihn um nur zwei Tage überlebte. Er ist beigesetzt auf dem Alten Friedhof in Füssen.[1] 2026 wurden mehr als 80 Werke aus seinem Nachlass dem Museum der Stadt Füssen geschenkt.[3]
Werke

- Stadtbrunnen Füssen mit Bronzefigur des hl. Magnus (1968)[2]
- Kreuzweggruppe aus Kunststein am Kalvarienberg Füssen (1983)[5]
- Goldene Figur des hl. Magnus als Dachreiter auf der Stadtpfarrkirche St. Mang in Füssen[6]
- Tür zur Magnuskrypta in der Vorhalle der Stadtpfarrkirche St. Mang mit Holzreliefs zum Leben des Heiligen (1994)[6]
- Gedenkstätte totgeborener Kinder auf dem Alten Friedhof in Füssen (2003)[2]
- Marienfigur in der Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten in Füssen[7]